China will Auswirkungen von La Nina auf Landwirtschaft bekämpfen

25.11.2021

Das chinesische Landwirtschaftsministerium hat vor kurzem einen Plan zur Bekämpfung möglicher landwirtschaftlicher Katastrophen infolge von La Nina veröffentlicht. La Nina ist eine Wetterlage, die auf einer unterdurchschnittlichen Temperatur der Meeresoberfläche im äquatorialen Pazifik basiert.



Landwirte verpacken Gemüse für die Lieferung nach Nordchina, Bezirk Liujiang der Stadt Liuzhou, Autonomes Gebiet Guangxi der Zhuang-Nationalität. (Foto: Li Hanchi/Xinhua)

 

Dem Ministerium für Landwirtschaft und ländliche Angelegenheiten zufolge wird ein für die Landwirtschaft bedrohliches La Nina-Ereignis im Winter erwartet. Der Plan ziele darauf ab, die negativen Auswirkungen abzumildern und die Versorgung mit Gemüse im Winter und im kommenden Frühjahr sicherzustellen.

 

In dem Plan schlägt die Behörde technische Maßnahmen zur Abwendung und Kontrolle von Agrarkatastrophen in verschiedenen Regionen vor. Dazu gehören die Verhinderung von Frost und Erfrierungen von Winterweizen in Nordchina.

 

In großen Anbaugebieten für Gewächshausgemüse sollen die Glashäuser im Voraus inspiziert und repariert und der angesammelte Schnee geräumt werden, um Schäden zu vermeiden.

 

Zur Verhinderung der Frühjahrstrockenheit sollen vor allem die nördlichen Gebiete Techniken wie wasserspeichernde Sprühanlagen und Bodenabdeckungen aus Kunststoff einsetzen, empfahl das Ministerium. Die nordostchinesische Provinz Heilongjiang soll die Entwässerung beschleunigen, um Überschwemmungen im Frühjahr zu vermeiden.

 

In dem Plan fordert das Ministerium die lokalen Behörden auf, die Überwachung des Pflanzenwachstums, der Bodenfeuchtigkeit und der Katastrophen zu verstärken und Notfallvorbereitungen in Form von Inspektionsgeräten und geeignetem Saatgut zu treffen.

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Quelle: german.china.org.cn

Schlagworte: La Nina,Landwirtschaft,China,Glashäuse