Sicherheit in Ostasien

China verurteilt Japan und die EU wegen ihres Hypes in Bezug auf China

14.05.2022

Japan und die EU haben nach ihrem Gipfel am Donnerstag eine gemeinsame Erklärung abgegeben, um China-bezogene Themen zu hypen. Dies sagte der Sprecher des chinesischen Außenministeriums Zhao Lijian am Freitag in Beijing und fügte hinzu, Japan und die EU nutzten China-bezogene Themen, um China zu verleumden und zu diskreditieren und sich bei relevanten Fragen in Chinas innere Angelegenheiten einzumischen.


Der japanische Premierminister Fumio Kishida (m.) trifft sich am 12. Mai mit der Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen sowie dem Präsidenten des Europäischen Rates Charles Michel in Tokio. (Foto von VCG)


Zhao Lijian erinnerte daran, dass sich vor 20 Jahren alle Parteien im Rahmen einer Erklärung dafür ausgesprochen haben, Dialog und Konsultationen zu stärken, die maritime Zusammenarbeit zu fördern, das gegenseitige Vertrauen kontinuierlich zu stärken und Frieden und Stabilität im Südchinesischen Meer wirksam aufrechtzuerhalten. Die Formulierung des Verhaltenskodex im Südchinesischen Meer folge als klare Bestimmung dieser Erklärung und entspreche den gemeinsamen Wünschen und Bedürfnissen Chinas und der ASEAN-Länder, so Zhao Lijian.


Außerdem erklärte Zhao auf der Pressekonferenz am Freitag auch, warum China nicht am globalen Anti-Epidemie-Gipfel teilgenommen hat. China habe an jenem zweiten globalen Anti-Epidemie-Videogipfel nicht teilnehmen können, weil die USA trotz Chinas ernster Einwände und entgegen dem Konsens der internationalen Gemeinschaft über das Ein-China-Prinzip darauf bestanden, Taiwan zur Teilnahme einzuladen.


Der japanische Premierminister Fumio Kishida (m.) trifft sich am 12. Mai mit der Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen sowie dem Präsidenten des Europäischen Rates Charles Michel in Tokio. (Foto von VCG)



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Quelle: CRI

Schlagworte: EU,Gipfel,Japan,China