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Die neudemokratische Revolution (1919–1949)

german.china.org.cn          Datum: 17. 12. 2007

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Die 4. Mai-Bewegung im Jahr 1919 wird als Ursprung neuer Gedanken für zahlreiche wichtige Ereignisse in der modernen Geschichte Chinas betrachtet. Als ihre unmittelbaren Auslöser galten die ungleichen Verträge, die China nach dem Ersten Weltkrieg aufgezwungen wurden. Ein wachsender Patriotismus führte zu einer Protestbewegung aller sozialen Schichten im ganzen Land, wobei die Hauptrolle den Studenten zufiel. Verschiedene Ideologien strömten nach China, besonders hervorzuheben ist aber die Verbreitung des Marxismus-Leninismus. Im Jahr 1921 trafen zwölf Vertreter der verschiedenen kommunistischen Gruppen des Landes, darunter Mao Zedong, in Shanghai zum ersten nationalen Parteitag zusammen, auf dem die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) gegründet wurde.

Die Halle der Höchsten Harmonie in der Verbotenen Stadt

Die KPCh führte das Volk bei der Neudemokratischen Revolution durch vier Epochen – den Nordfeldzug (1924–1927), den Agrarrevolutionären Krieg (1927–1937), den Widerstandskrieg gegen Japan (1937–1945) und den Befreiungskrieg (1945–1949). Während des Widerstandskriegs gegen Japan kämpfte die KPCh gemeinsam mit der Kuomintang gegen die Aggressoren und errang den Sieg. Doch im Jahr 1945 entfesselte die Kuomintang einen Bürgerkrieg. Im Befreiungskrieg von mehr als drei Jahren stürzte die KPCh 1949 schließlich das Kuomintang-Regime.

Am 1. Oktober 1949 verkündete Mao Zedong auf einer Kundgebung auf dem Tian'anmen-Platz in Beijing die Gründung der Volksrepublik China.

Quelle: german.china.org.cn

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