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| german.china.org.cn Datum: 08. 11. 2007 |
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Ein Rekordpreis für ein chinesisches Gemälde wurde erzielt, als gestern eine Handrolle aus der Ming-Dynastie auf einer Auktion in Beijing für 79,52 Mio. Yuan (7,35 Mio. Euro) versteigert wurde. In dem Preis enthalten ist eine Provision in Höhe von 12 Prozent. Das Gebot startete bei 50 Mio. Yuan, bevor schließlich der Hammerschlag fiel.
Du Wei, ein Sprecher der China Guardian Art Auction GmbH und Veranstalter der Auktion, bestätigte, dass dies der höchste Preis war, der jemals für ein chinesisches Gemälde erzielt worden war. Die Handrolle "Rote Klippe" von Qiu Ying (1494-1552), einem Künstler aus Suzhou in der Provinz Jiangsu, kam von einem privaten Sammler aus Festlandchina.
Der vorige Rekord für ein antikes chinesisches Gemälde wurde im Jahr 2002 erzielt, als eine Handrolle des Kaisers Huizong (1101-1126) aus der Song-Dynastie (960-1279) für 25,3 Mio. Yuan in Beijing verkauft worden war.
Qiu war ein Meister des sogenannten Gongbi, einer akkuraten Pinseltechnik, die exakten Umgang mit Details fordert. Er hinterließ 40 Kunstwerke, von denen sich die meisten heute in Museumskollektionen befinden. Liu Kai, Manager der Abteilung für chinesische Gemälde des Auktionshauses, erklärt, dass der Künstler drei Handrollen der "Roten Klippe" fertigte, die neben dem Fluss Jangtse in der Provinz Hubei liegt.
Er fertigte die drei Gemälde, nachdem er die berühmten Gedichte "Ode an die Rote Klippe" von Su Shi (1037-1101), einem weitbekannten Dichter der Song-Dynastie, gelesen hatte. Alle drei Gemälde bilden Szenen ab, in denen Su Shi und seine Freunde bei Nacht in einem Boot um die Rote Klippe treiben.
Quelle: China Daily und China.org.cn
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