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| german.china.org.cn Datum: 13. 11. 2007 |
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Lucas, ein 28-jähriger Italiener, wurde am 10. November 2007 im Xuanzang-Tempel in Nanjing Mönch, und damit der erste italienische Buddhist in China [Foto: Yangtze Evening Post]
Ein junger Italiener konvertierte am Samstag in Nanjing zum Buddhismus und wurde damit der erste italienische Buddhist in China, berichtet die Jangtse Evening Post.
Der 28-jährige Lucas wurde am Samstag im Xuanzang-Tempel Mönch, einem wegen der Beherbung der Relikte des buddhistischen Meisters Xuanzang, der den Dialog zwischen China und Indien in der frühen Tang-Dynastie (618-907) zustande gebracht hatte, berühmten Tempel.
Lucas erklärt, er habe die Universität Rom mit einem Masterabschluss im Fach Public Relations absolviert. Er spricht Spanisch, Englisch und Chinesisch, außerdem ein bisschen Französisch, Japanisch und Burmesisch.
Sein Wunsch, Buddhist zu werden, rührt von einem Film, den er vor zwei Jahren gesehen hat, und der davon handelt, wie patriotische Mönche während der japanischen Invasion in China den Armen halfen.
"Ich bin oft gewarnt worden, dass das Leben als Mönch ein harter Test sei", erzählt er, "beispielsweise kann ich nach der Lehre des Buddhismus nicht heiraten. Aber ich stimme damit überein."
Die leitenden Mönche des Xuanzang-Tempels hatten zunächst den jungen Mann nicht akzeptiert, sondern ließen ihn ein Jahr unter Beobachtung, um sichergehen zu können, dass er seine Entscheidung nicht Hals über Kopf getroffen hatte.
Lucas ist außerdem seit drei Jahren strikter Vegetarier. In Zukunft möchte er durch die Welt reisen, um den chinesischen Buddhismus und die chinesische Kultur zu verbreiten.
Quelle: CRI
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