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Beschädigungen an historischer Stätte durch Touristen

german.china.org.cn          Datum: 07. 12. 2007

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1 Klimawandel ,Grabr?ubern,Touristen,Zerst?rung der überreste,K?nigreichs Loulan (Kroraina),Niemandsland,Lop Nur ,Kulturerbe,Keramikscherben ,Bermuda Triangel

 

2 Klimawandel ,Grabr?ubern,Touristen,Zerst?rung der überreste,K?nigreichs Loulan (Kroraina),Niemandsland,Lop Nur ,Kulturerbe,Keramikscherben ,Bermuda Triangel

Touristen wetteifern zur Zeit mit Grabräubern und dem Klimawandel um die Zerstörung der Überreste des historischen Königreichs Loulan (Kroraina) in der Autonomen Uigurischen Region Xinjiang, so Bewohner und Historiker vor kurzem.

Eine Gruppe von 12 ausländischen Touristen wurde sogar vor Kurzem dabei gesehen, wie sie tief ins Niemandsland in Lop Nur zu der 2000 Jahre alten Stätte – die auch staatsgeschütztes Kulturerbe und für Besucher gesperrt ist – vordrang und sich dort mit Keramikscherben bediente und sogar gegen die Mauern urinierte, berichtete die People's Daily vor kurzem.

Lop Nur, ein Gebiet nahe der Wüste Gobi, das eine Fläche von 3000 Quadratkilometern abdeckt und wo selbst Fliegen kein leichtes Überleben haben, war ein verlassener Ort, genannt China's Bermuda Triangel.

Yang Lian, Historiker an der Chinesischen Akademie für Soziale Wissenschaften in Beijing, der die Stätte bereits über 40mal in den letzten drei Jahrzehnten besucht hat, erklärt, es gebe jetzt viele Routen zu der Stätte, die durch örtliche Autofahrer oder Reisegruppen entstanden sind.

Eine der Lieblingsbeschäftigungen der Touristen sei es, einen Turm aus harter Erde zu besteigen – einer von zwei wichtigen Relikten der Stätte.

"Wenn die Situation sich nicht ändert, wird der Turm bald zusammenbrechen", so Yang. "Man kann ständig zahlreiche Fußabdrücke darauf sehen."

Noch größerer Schaden hat der Friedhof der Sonne erlitten, der einer der Hauptstätten des Königreiches Loulan ist.

Der historische Friedhof hat seinen Namen von den zahlreichen Holzpfählern, die in der Form eines Sonnenstrahls angeordnet sind, doch "neugierige" Touristen haben diese Strukturen aus dem Sand herausgezerrt.

Yang meint, die Anordnung der Pfähler habe sich so drastisch verändert, dass die ursprüngliche Anordnung nicht mehr erkennbar sei.

"Die Verantwortlichen sollten Loutan besser unter Kontrolle haben, aber es liegt auch bei den Touristen selbst – diese Kulturrelikte zu zerstören oder sie für die nächsten Generationen zu schützen", sagt er.

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Quelle: China Daily

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