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| german.china.org.cn Datum: 03. 01. 2008 |
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Die Yungang-Grotten, eine der drei größten bedeutenden Höhlen in China, befinden sich in einer prekären Situation, mit dem Menschen als Richter über ihr Schicksal.
Wie die Internet-Informationsseite efaw.cn berichtete, haben die Yungang-Grotten, die sich am südlichen Fuß des Wuzhou-Berges, 16 km westlich von Datong in der Provinz Shanxi befinden, schwere Schäden durch menschliche Hand und umweltbedingte Einflüsse erlitten.
"Wenn wir nichts unternehmen, werden die Grotten für immer verschwinden," so ein Forscher des Forschungsinstituts der Yungang-Grotten.
Die als Schatzkammer historischer buddhistischer Kunst bezeichneten Grotten beinhalten mehr als 51 000 buddhistische Statuen in der Größe von 3 cm bis 17 m. Die meisten von ihnen wurden während der Wei-Dynastie Mitte des fünften Jahrhunderts erbaut, als der chinesische Buddhismus seine Blüte erlebte.
Die Statuen gehören zu den wenigen verbliebenen historischen Relikten aus der Dynastie.
Die meisten bedeutenden Statuen in den Grotten sind die ihrer fünf Kaiser, erklärt Yuan Jinghu, der Leiter des Forschungsinstituts.
Die Grotten wurden im Jahr 2001 von der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) auf die Liste der Weltkulturerben gesetzt.
Hunderttausende Besucher kommen jedes Jahr, doch nur wenige von ihnen sind sich des Zustandes der Buddha-Statuen bewusst oder haben ihren allmählichen Verfall überhaupt bemerkt.
Viele der Oberflächen der Statuen sind durch Auswitterung abgeblättert, und einige ihrer Gesichter sind vollständig abgenutzt, so Wen Xialong, ein Forscher des Institutes.
Einige der Statuen sind zusammengefallen, und andere Höhlen und Nischen können jederzeit zusammenbrechen.
"Der Sandstein ist sehr anfällig geworden und kann schon durch eine leichte Berührung zusammenfallen," erklärt Wen.
Quelle: CRI
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