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Yungang-Grotten bedürfen größerer Pflege

german.china.org.cn          Datum: 03. 01. 2008

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Das Eindringen von Wasser ist die Hauptursache für die Zerstörung der Grotten, so der Direktor Yuan Jinghu. Durch Regen, der sich unmittelbar auf die Statuen ergießt, und dem angesammelten Wasser erleiden die Statuen die stärkste Erosion im Juli, August und September, wenn große Regenmengen in der Region fallen.

Doch das Wetter ist nicht die einzige Ursache ihrer Beschädigung. Datong, die Stadt, in der sich die Statuen befinden, ist seit Langem eine Industriestadt, die berühmt ist für ihre Kohleproduktion.

Der mit Schwefeldioxiden vermischte Kohlestaub, der durch die Kohleverbrennung produziert wird, ist ein weiterer Faktor, der Mitschuld an dem Verfall der Statuen trägt.

"Die Kombination aus Staub und Gas lösen fatale chemische Reaktionen bei den Sandstein-Statuen aus," erklärt Yuan.

Obwohl die Regierung mehr als 100 Mio. Yuan für die Errichtung einer neuen Route für den Kohletransport, die weit entfernt von den Yungang-Grotten ist, und einen hohen jährlichen Betrag für die Instandhaltung der Grotten bereitgestellt hat, gibt es immer noch eine Bedrohung, nämlich die wachsende Zahl an Touristen.

"Neben den vorsätzlichen Verstößen, wie dem Wegwurf von Müll in den Grotten, dem Anfassen oder dem verbotenen Beklettern der Statuen ist außerdem das vom Menschen ausgeatmete Kohlendioxid zerstörend für die Statuen," sagt der Leiter.

Yuan ist besorgt um die Zukunft der Statuen und meint, dass die Besucher die Wichtigkeit der Statuen verstehen und respektieren sollten.

"Die Statuen haben ein Leben wie menschliche Lebewesen, und nur wenn wir sie erhalten, leben sie. Wenn nicht, werden sie sterben, und nachfolgende Generationen werden niemals die Chance haben, diese prachtvolle Kunst zu erleben," sagt Yuan.

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Quelle: CRI

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