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Horrorromane locken Bücherwürmer

german.china.org.cn          Datum: 09. 01. 2008

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Vor kurzem wohnte der bekannte Horrorromanautor von Zhou Dedong einer Eröffnungsfeier seines neuen Buches Qi Men Dun Jia bei. Die zahlreichen auf der Eröffnungsfeier ausgelegten Exemplare seines neuen Buches waren bereits nach nur wenigen Stunden ausverkauft. Zuvor war ein anderer Roman, Gui Chui Deng (der Geist löscht die Lampe aus)ebenfalls zu einem Favoriten unter den Geschichtenliebhabern geworden.

Industrieanalysten meinen, dass Horrorromane hiesiger Autoren heutzutage viel gelesen sind. Viele lesen gern Horrorgeschichten oder sehen Horrorfilme. Dieser neue Trend erregt die Besorgnis einiger Psychologen, welche die Ansicht vertreten, dass Menschen, die versessen auf Horrorgeschichten sind, eventuell psychische Probleme haben könnten.

Der 30jährige Xiao Ding, LKW-Fahrer beim Pekinger Dahongmen Logistikzentrum, ist ein Liebhaber von Horrorgeschichten. Bei ihm zuhause wimmelt es nur so von CDs und Büchern über Horrorfilme.

"Ich lese oder sehe sie mir an, wann immer ich Zeit habe. Von vielen Horrorgeschichten gibt es Serien. Sie gefallen mir sehr gut", so Xiao Ding.

Laut einem Artikel der Pekinger Morgenpost gibt es in Peking viele Liebhaber von Horrorgeschichten wie Xiao Ding. Viele dieser Liebhaber treffen sich sogar von Zeit zu Zeit und tauschen sich über die Geschichten, die sie gelesen oder sich angesehen haben, aus. Sie sprechen über die Handlungen oder Aufnahmetechniken und tauschen untereinander Bücher und Filme. Horrorromane zu lesen und Horrorfilme anzusehen ist zu einer Hauptbeschäftigung in der Freizeit für sie geworden.

"Ich bekomme Angst von Horrorgeschichten. Dies macht es trotzdem andererseits noch spannernder, sie zu lesen," so ein Student der Renmin Universität in China, der anonym bleiben wolle, schreibt der Reporter des Artikels.

Im Zusammenhang mit der Tatsache, dass die Menschen sich durch Arbeit oder Studium mehr und mehr unter Druck fühlen, empfinden sie ihr Leben als langweilig. Manchmal möchten Menschen "nach etwas Aufregendem in ihrem Leben suchen". Dies sei die Denkweise vieler Leute, die Horrorgeschichten lesen, wie der Reporter durch die Studie herausfand. Für sie bedeutet das Lesen von Horrorgeschichten oder das Ansehen von Horrorfilmen Abbau von Druck.

Im Jahre 2006 wurden in China zahlreiche Horrorromane aus dem Ausland vorgestellt, so ein Herausgeber. Im gleichen Jahr begann auch die rapide Zunahme von Horrorromanen in China. 2006 wurden viele Horrorromane aus dem In- und Ausland wiederholt von Buchläden zu Bestsellern gewählt, ein Trend, der sich bis 2007 fortsetzte. Heute erkennen Herausgeber das große Potential für Horrorgeschichten.

Quelle: China-Nachrichtendienst

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