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Historischer Tempel präsentiert indische Kultur

german.china.org.cn          Datum: 15. 01. 2008

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Der Abt Shi Yinle hat als Leiter des Tempels des Weißen Pferdes in Luoyang, Chinas erstem buddhistischen Tempel, jeden Tag viel zu tun.

Doch alles, was ihn im Moment beschäftigt, ist die baldige Fertigstellung einer indischen Halle in dem 1900 Jahre alten Tempel.

Die exotische Konstruktion in demselben Stil wie der Great Sanchi Stupa in Indien wird von der indischen Regierung als Teil eines Programmes zum Religions- und Kulturaustausch mit Unterstützung der Ministerpräsidenten der beiden Nachbarländer finanziert.

Der Abt Yinle ist stolz darauf, dass der Tempel für die Unterbringung der indischen Halle fast zwei Jahrtausende nach Einführung des Buddhismus aus Indien in China ausgewählt wurde.

"Unser Tempel steht als ein Denkmal für die lange Freundschaft zwischen China und Indien", meint er.

Die indische Halle erstreckt sich auf 3450 Quadratmeter und beherbergt Einrichtungen für buddhistische Vorträge, Gebete, Ausstellungen und Konferenzen. Das gesamte Steingut für die Errichtung der Halle wurde aus Indien nach China geschifft.

Ein leitender indischer Ingenieur ist für die Beaufsichtigung der Innendekoration zuständig, mit der im September letzten Jahres begonnen wurde. Zwei weitere indische Handwerksmeister werden in Kürze die letzten exquisiten Wandmeißelungen kontrollieren, so Hu Xuanyuan, ein Beamter des Amtes für Religionsangelegenheiten in Luoyang.

Eine 3,6 m hohe Buddha-Statue aus Indien mit einem Gewicht von 22 Tonnen wurde letzten September in die Halle gebracht, die größte Buddha-Statue, die jemals von der indischen Regierung an China vergeben worden ist, so lokale Beamte.

2 Tempels ,buddhistischen Tempel,indischen ,Tempel, Great Sanchi Stupa ,Indien,Abt Yinle ,Buddhismus,Freundschaft,China ,Vortr?ge, Gebete, Ausstellungen und Konferenzen,Buddha-Statue ,Buddha, M?nch,BotschafterDer Tempel des Weißen Pferdes ist benannt nach einer alten Fabel über einen Schimmel, der die heiligen Schriften von Indien nach Luoyang, damals die Hauptstadt Chinas, brachte. Der Tempel erlebte seine Blütezeit während der Herrschaft Wu Zetians (624-705 n. Chr.), der einzigen weiblichen Kaiserin in der Geschichte Chinas.

Im Gegenzug für die indische Halle finanzierte die Regierung im Jahr 2006 die Errichtung einer Xuanzang-Gedenkhalle in Nalanda im nordindischen Bihar. Xuanzang war ein buddhistischer Mönch, Übersetzer sowie Botschafter des Friedens und des Buddhismus zwischen China und Indien rund 1300 Jahre zuvor.

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Quelle: China Daily

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