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Rhätische Bahn wird zum Kulturerbe erklärt

german.china.org.cn          Datum: 10. 07. 2008

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Die UNESCO hat eine Linie der Rhätischen Bahn zum Weltkulturerbe erklärt. (c) Rhätische Bahn, Chur, Foto von Peter Donatsch
Auch eine Eisenbahn kann Kulturerbe werden. Die Kulturorganisation UNESCO hat am vergangenen Montag eine Bahnlinie der Rhätischen Bahn in der Ostschweiz zum Weltkulturerbe erklärt. Die rund 100 Jahre alte Bahnlinie führt auf 122 Kilometern von Thusis über St. Moritz nach Tirano in Italien. Kulturerbe ist nicht nur die Bahn selbst, sondern auch die umliegende Landschaft Albula/Bernina.

In der Welterbeliste standen bisher sieben Schweizer Stätten von universellem Wert, wie es in einer Pressemitteilung des Bundesamts für Kultur heißt. Während die Altstadt von Bern, das Kloster St. Johann in Müstair und die Stiftsbibliothek und der Stiftsbezirk St. Gallen dieses Jahr bereits ihr 25-jähriges Jubiläum feiern, seien die drei Burgen und die Festungsmauern von Bellinzona, die Region Jungfrau-Aletsch-Bietschhorn, der Monte San Giorgio und das Weinbaugebiet Lavaux, zwischen 2000 und 2007 aufgenommen worden.

Die UNESCO hat eine Linie der Rhätischen Bahn zum Weltkulturerbe erklärt. (c) Rhätische Bahn, Chur, Foto von Andrea Badrutt
Weltweit ist die Rhätische Bahn neben der österreichischen Semmeringbahn und Bahnen in Indien erst die dritte Eisenbahn, welche das begehrte Label erhalten hat. In der Nacht zum Dienstag hat die UNESCO auch die Glarner Hauptüberschiebung ins Welterbe aufgenommen.

Bei der diesjährigen Sitzung der UNESCO im kanadischen Quebec wurden überdies zwei weitere Stätten aus China in den Katalog der schützenswerten Güter aufgenommen: Die Tulou-Erdhäuser in der Provinz Fujian und das Sanqing-Gebirge in der Provinz Jiangxi. Damit verfügt China bereits über 37 Stätten von universellem Wert.

Quelle: german.china.org.cn

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