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| german.china.org.cn Datum: 29. 08. 2008 |
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Die Olympischen Spiele sind zwar vorbei. Das Gebäude der deutschen Botschaft ist aber noch immer im Olympia-Dresscode. Es wäre auch zu schade, ihn abzulegen.
Kurz vor der Eröffnung der Olympischen Spiele hat sich die Deutsche Botschaft in Beijing in ein überdimensionales Kunstwerk verwandelt. Eine leichte, transparent blau schimmernde Form, die wirkt, als hätte jemand ein riesiges Trikot über das Botschaftsgebäude drapiert, weckt Assoziationen von Sport, Bewegung und Schwerelosigkeit.
Geschaffen hat diese Installation der Künstler Li Jiwei. Der 48-jährige chinesische Künstler studierte in Beijing, Wien und New York. Nach einigen Jahren in Berlin kehrte er 2003 in sein Heimatland zurück. Mit Olympia hat er sich bereits früher befasst – für das olympische Schwimmstadion "Water Cube" entwarf er die "Bubble Bar", und für die deutsche Veranstaltungsreihe "Deutschland und China – Gemeinsam in Bewegung" den Kulturpavillion.
Die Installation "inForm", die er im Auftrag der Deutschen Botschaft eigens geschaffen hat, ist sein bisher großformatigstes Werk. Es ist 53 Meter breit, 13 Meter hoch und 20 Tonnen schwer. Der chinesische Name für dieses Werk lautet übrigens "zhuangtai", ein Wort, für das sich keine gleichermaßen passende Übersetzung finden lässt. Der chinesische Begriff bedeutet Zustand, Einstellung, Mentalität. "inForm ist ein Geschenk an die Olympiastadt Peking und ein Willkommensgruß an alle Olympiateilnehmer", so Botschafter Michael Schaefer.
Inzwischen sind die Olympischen Spiele vorbei. Trotzdem soll die Installation noch bis Ende September zu sehen sein. Bis dann dauern nämlich die Paralympics an, die am 6. September beginnen.
Quelle: german.china.org.cn
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