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| german.china.org.cn Datum: 02. 09. 2008 |
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Hu Deman, legendärer Beijinger Wortkünstler und Vertrauter der größten Berühmtheiten Chinas, gibt seine Ideen zur Besetzung von Historienfilmen preis und rät Sportlern, wie sie genauso viel Geld machen können, wie Popstars.
Während Olympia spielten die Stars der Unterhaltungsbranche die zweite Geige, hielten sich pflichtbewusst im Hintergrund und versuchten den Athleten nicht die Show zu stehlen. Wenn sie von Reportern belästigt wurden, rasselten einige von ihnen eine Liste von Medaillengewinnern als Lieblingskandidaten für ein Rendezvous herunter.
Zhao Wei soll ein Abenteuer mit Tischtennisstar Wang Liqin gehabt haben und die Reporter der Regenbogenpresse stellten die üblichen philosophischen Fragen: "Verleiht ihm Ihre Liebe Auftrieb?" oder "Er macht sich bei den Spielen nicht sehr gut. Liegt das daran, dass er den Laufpass bekommen hat?"
Für mich war das ein Aha-Erlebnis: Bringen sie mir 51 Berühmtheiten der Unterhaltungsbranche und ich präsentiere ihnen 51 olympische Goldmedaillengewinner. Mein Geheimnis ist, dass die Stars mit Sportlern ausgehen und diese sind dann so motiviert, dass sie umgehend Weltrekorde brechen.

Da wir gerade von Stars sprechen, Liu Xiang soll ernsthaft Angebote mehrer Platenfirmen in Erwägung gezogen haben. Liu hatte schon immer den Traum, ein Popsänger zu werden und ich kann es ihm nicht verdenken. Es ist so viel einfacher ein paar Noten vor sich hin zu trällern. Hinsichtlich der Kosten-Nutzen-Rechnung macht ein berühmter Sänger ein Vielfaches von dem, was ein gefeierter Athlet verdient, selbst wenn beide gleich viel Talent haben und genauso viel Aufwand in ihre Karriere stecken. Außerdem muss man nicht die Bühne verlassen, wenn der Hals kratzt und man keinen Ton trifft. Man kann noch immer Playback singen. Aber wenn man sich die Achillessehne verletzt, werden Millionen sie verfluchen, weil sie ihren Traum nicht erfüllt haben. Warum sollte Liu Xiang nicht hunderte Millionen verdienen? Wir haben Duzende Sänger, die nur kopieren, aber wir haben nur einen Liu Xiang.
Wenn man es sich genau überlegt, macht Michael Phelps viel weniger Geld als ein drittklassiger Hollywoodstar. Deshalb würden seine Fans sagen, dass die Welt ungerecht ist. Darum schicken die Armen hier in China ihre Kinder in die Turnschule und die Reichen schicken ihre auf die Filmakademie.

Nach einer sehr erfolgreichen Eröffnungszeremonie schwebt der Filmemacher Zhang Yimou auf Wolke sieben. Er ist für die bevorstehende Verfilmung des Lebens von Konfuzius in der engeren Auswahl, nicht als Regisseur, aber als Darsteller des alten Meisters. Die Begründung? "Einer unserer nationalen Heiligtümer verkörpert einen anderen", sagte Regisseur Chen Han, der offensichtlich besser Marketingtricks inszeniert als Kungfu-Stunts.
In Wirklichkeit sollte die einzige Berühmtheit, die für die Rolle des Konfuzius in Frage kommt, Yao Ming sein. Laut historischen Aufzeichnungen war Konfuzius 2,21 Meter groß. Schade, dass es damals noch kein Basketball gab, er hätte alle Gelehrten und Fürsten und Könige der kleinen Königreiche, die er und seine Schüler bereisten und in denen sie lehrten, schlagen können.
Wenn das so gelaufen wäre, wären bei der "Schrift-Szene" bei der Eröffnungszeremonie nicht tausende Konfuzius-Doubles mit Bambusbüchern in Händen aufgetreten, sondern jeder hätte einen Basketball gehabt und sie hätten synchron gedribbelt.
Was für ein Anblick, wäre das gewesen! Ich wette, dass sogar Michael Jordan beeindruckt gewesen wäre.
Hu Deman, legendärer Beijinger Wortkünstler und Vertrauter der größten Berühmtheiten Chinas, sprach mit Raymond Zhou.
Quelle: China Daily
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