Wirtschaft     Landwirtschaft      Industrie und Bauwesen      Anlageinvestment     Binnenhandel
 Außenwirtschaft           Verkehr und Transport,Post und Telekommunikation
Banken,Wertpapiere und Versicherungswesen       Tourismus      Die 500 Spitzenunternehmen Chinas

Tourismus

 
 
 

 

Allseitige Wiederbelebung des Tourismus Im Jahr 2004 belief sich die Zahl derjenigen, die zum Zweck der Reise, des Handels oder des Verwandtenbesuchs in China einreisten, auf 109,04 Mio., ein Plus von 19% im Vergleich zu 2003. Darunter waren 16,93 Mio. ausländische Touristen, ein Plus von 48,5%, und 92,11 Mio. Landsleute aus Hong Kong, Macao oder Taiwan, ein Plus von 14,8%. Von den Einreisenden hielten sich 41,76 Mio. Personen mit Übernachtung in China auf, ein Plus von 26,7%. Aus dem internationalen Tourismus wurden 25,7 Mrd. US$ erwirtschaftet, ein Plus von 47,9% gegenüber 2003. Im Jahr 2004 gab es 28,85 Mio. Ausreisende, ein Plus von 42,7%. Davon reisten 22,98 Mio. Personen aus privaten Gründen aus, ein Plus von 55,2% und 79,7% der Gesamtzahl der Ausreisenden. Die Zahl der Menschen, die im Inland reisten, betrug 1,1 Mrd., ein Plus von 26,6%. Die Einnahmen aus dem inländischen Tourismus betrugen 47,11 Mrd. Yuan, ein Plus von 36,9%.

Neue Reiseziele Bis zum 3. Dezember 2004 erreichte die Zahl der Länder und Regionen, die chinesische Reisegruppen besuchen dürfen, 64, sie liegen in Asien, Afrika, Europa, Lateinamerika und Ozeanien. Im September 2004 wurden 31 europäische Länder für die chinesischen Touristen geöffnet. Dadurch hat Europa viele chinesische Touristen angezogen. Auch die Afrika-Reise kann mit der Europa-Reise gleichgesetzt werden. Im Oktober 2004 hat China mit acht afrikanischen Ländern (Äthiopien, Kenia, Mauritius, Seschellen, Tansania, Tunesien, Sambia und Simbabwe) und Jordanien ein Verständigungsmemorandum unterzeichnet. Ab 15. Dezember 2004 können chinesische Reisebüros die Reise chinesischer Touristen in die oben erwähnten neun Länder organisieren. 2004 war Südostasien nach wie vor das attraktivste Reiseziel für die chinesischen Touristen, die zum ersten Mal eine Auslandsreise machten.

Unterzeichnung eines Verständigungsmemorandums über Reiseziele zwischen China und Großbritannien Am 21. Januar 2005 unterzeichneten He Guangwei, Direktor des Chinesischen Nationalen Fremdenverkehrsamtes, und Jack Straw, britischer Außenminister, ein Verständigungsmemorandum über das Visum für die chinesischen Reisegruppen, die nach Großbritannien reisen, und diesbezügliche Angelegenheiten. Die Unterzeichnung dieses Dokuments kennzeichnet, dass die EU (25 Länder) als Ganzes ein Auslandsreiseziel für chinesische Bürger geworden ist. Großbritannien ist ein wichtiger Touristenmarkt für China. Im Jahr 2004 belief sich die Zahl der britischen Touristen, die China besuchten, auf 418 100, ein Plus von 21,92% bzw. 45,03% gegenüber 2002 und 2003. Großbritannien ist zum zehntgrößten Herkunftsland von Touristen für China geworden.

Allseitiger Erschließung des Touristenmarktes Im Jahr 2004 hat das Chinesische Nationale Fremdenverkehrsamt in den USA eine großangelegte Werbeaktion unter dem Motto „2008 Beijing – herzlich willkommen in China“ erfolgreich veranstaltet, was den chinesischen touristischen Produkten einen Weg ins große Absatzsystem der amerikanischen Fremdenverkehrshändler gebahnt hat. Über 2900 Fremdenverkehrshändler aus 48 Ländern und Regionen wurden dazu eingeladen, an der Chinesischen Internationalen Messe für Fremdenverkehr, die in Shanghai stattfand, teilzunehmen. Während der Olympiade in Athen wurde eine Zeremonie für den Start des Werbeplans für die Reise zur Olympiade unter dem Motto „2008 Beijing – herzlich willkommen in China“ veranstaltet. Anlässlich des „Chinesisch-Französischen Kulturjahrs“ wurden in Paris eine Ausstellung und eine Akquisition für die China-Reise organisiert. Anlässlich der China-ASEAN-Messe, die in Nanning, Guangxi, stattfand, wurde eine Werbeaktion für die südostasiatischen Länder veranstaltet.

 

  Entwicklung des Tourismus
  Inländischer Tourismus
  Deviseneinnahmen aus dem internationalen Tourismus und ihre Zusammensetzung