Der Chor „Ursprung des Langen Marsches“ trägt den Geist der Roten Armee weiter
Dieses Jahr jährt sich der Sieg des Langen Marsches zum 90. Mal. Im Kreis Yudu in der ostchinesischen Provinz Jiangxi brach die Zentrale Rote Armee zu dieser historischen Militäroperation der modernen chinesischen Geschichte auf.
Von hier aus überquerten im Jahr 1934 mehr als 80.000 Soldaten der Roten Armee den Yudu-Fluss und begannen den Langen Marsch – die rund 12.500 Kilometer lange Reise, die später vom amerikanischen Journalisten Harrison Salisbury als „ein großartiges menschliches Epos“ beschrieben wurde. Auf der Steintafel vor der Gedenkhalle für den Aufbruch der Zentralen Roten Armee zum Langen Marsch hier in Yudu sind drei chinesische Schriftzeichen eingraviert, die „Ursprung des Langen Marsches“ bedeuten. Diese Bezeichnung zeigt nicht nur, dass dieser Ort der Ausgangspunkt für die wichtige strategische Verlagerung der Roten Armee damals war, sondern trägt auch bis heute das tiefgreifende Verständnis der Menschen von Yudu für den Geist des Langen Marsches in sich. In dieser roten Revolutionsregion Yudu kann fast jeder Familiengeschichten erzählen, die mit dem Langen Marsch der Roten Armee verbunden sind.
Der 2010 gegründete Chor „Ursprung des Langen Marsches“ besteht aus über 100 Nachkommen von Soldaten der Roten Armee aus allen Gesellschaftsschichten des Kreises. Über die Jahre haben sie nicht nur in ihrer Freizeit die „Suite der Lieder über den Langen Marsch“ in Yudu und in ganz Jiangxi aufgeführt, sondern auch den Geist des Langen Marsches mit ihren Liedern entlang der Marschroute weitergetragen. Bis jetzt hat der Chor über 730 Benefizauftritte absolviert. „Wir hoffen, dass der Chor bis zum 100. Jahrestag des Sieges des Langen Marsches 1.000 Auftritte schafft“, sagte Zou Weimin, der Leiter des Chors.











