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Wen Jiabao zeigt angesichts der Schneekatastrophe sich zuversichtlich

german.china.org.cn          Datum: 04. 02. 2008

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"Wir sind zuversichtlich und dazu fähig diese außergewöhnliche Naturkatastrophe zu bewältigen." Dies betonte Ministerpräsident Wen Jiabao am Samstag bei seiner Zugfahrt in die Katastrophenzentrale in der Provinz Hunan.

Chinas Premierminister Wen Jiabao sprach letzten Mittwoch über Lautsprecher zu den Passagieren am Bahnhof in Guangzhou in der südchinesischen Provinz Guangdong.

"Ich bin im Moment mit den Leitern der zuständigen Abteilungen des Staatsrates mit dem Zug unterwegs in die Stadt Chenzhou," sagte Wen in seiner Ansprache über das Staatliche Chinesische Radio. Er übermittelte dabei allen Chinesen seine Glückwünsche zum Frühlingsfest.

"Die Leute, insbesondere die im Katastropheneinsatz ihre Leben gelassen haben, berühren mich am meisten." sagte Wen in einer Fernsehsendung der Hunan Economic TV Station. “Im Angesicht der Katastrophe haben sie Ruhe, Mut und Opfergeist gezeigt.”

"Ich höre oft, dass viele Leute aus eigenem Antrieb ihre Dankbarkeit gegenüber der Regierung zeigen, aber wem wir wirklich danken sollten, sind die Massen", sagte er.

Es war der zweite Besuch des Ministerpräsidenten in der vom Schneesturm getroffenen Provinz Hunan.

Er war bereits vor einer Woche in der Nacht vom Montag von Beijing nach Hunan geflogen, musste aber wegen des schlechten Wetters am Flughafen Tianhe in der Nachbarprovinz Hubei laden. Danach reiste er mit dem Zug weiter und kam am Dienstagmorgen in der Changsha, der Hauptstadt der Provinz Hunan an.

Am Freitagnachmittag flog er kurz nach einer dringlichen Sitzung des Staatsrates zum zweiten Mal nach Hunan.

In den letzten Tagen haben zahlreiche hochrangige Politiker die Hauptstadt verlassen und haben in den vom Schneesturm betroffenen Regionen versucht, die öffentliche Moral zu heben.

Staatspräsident Hu Jintao machte am Donnerstag eine Inspektionsreise zu den Kohleminen in Datong in der Provinz Shanxi und zum Hafen Qinhuangdao in der Provinz Hebei, über den die meisten Kohle aus Shanxi verschifft wird.

Dabei führ Hu in einen 400 Meter tiefen Schacht ein, um Bergleute zu besuchen, die in Temperaturen von minus 20 Grad Überstunden leisten, um die Kohleversorgung zu gewährleisten.

Andere Mitglieder des ständigen Komitees des Politbüros und des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas leisteten ebenfalls vor Ort Katastrophenhilfe.

Quelle: China Daily

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