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Chinas Polizistin: 10 Familieangehörige tot, aber kämpft im Erdbebengebiet

german.china.org.cn          Datum: 20. 05. 2008

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Am 12. Mai um etwa 12 Uhr hat die Polizistin Jiang Min noch mit ihrer zweijährigen Tochter telephoniert, die weit entfernt in Wenchuan in der Provinz Sichuan wohnt. Aber zwei Stunden später sollte sie ihre Tochter nie mehr lebend sehen können. Beim Erdbeben in der Provinz Sichuan sind zehn ihrer Familienangehörigen ums Leben gekommen. Jiang wischt sich die Tränen ab und kehrt zurück zur Nothilfe.

"Der Weg ist verschüttet und die Kommunikation funktioniert nicht. Daher ist es besser, hier etwas zu tun, um anderen zu helfen." Sie lässt sich von ihrem Schicksal nicht niederringen. Ihr Mann tröstet sie: "Wir sind schon glücklich. In vielen Familien hat keiner überlebt. Wir haben unser Kind nicht mehr, aber wir können die Kinder von anderen lieben."

Derzeit arbeitet Jiang in der Tianpeng Mittelschule, wo mehr als 4000 von dem Erdbeben betroffene Leute untergebracht wurden. Jiang hilft ihnen, die Ordnung aufrecht zu erhalten und Wasser und Lebensmittel zu liefern.

Nach mehrtägiger anstrengender Arbeit und durch tiefe Trauer fiel sie schließlich in Ohnmacht. Nachdem sie wieder zu sich gekommen ist, kam sie sofort vom Krankenhaus zurück zur Unterkunftsstelle.

Quelle: Xinhua

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