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| german.china.org.cn Datum: 06. 06. 2008 |
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Die chinesische Polizei hat in Tibet 16 buddhistische Mönche verhaftet, die verdächtigt werden, an drei separatistischen Bombenattentaten und Verschwörungen beteiligt zu sein. Nach drei weiteren Mönchen wird noch gefahndet.
Nach Angaben des regionalen Amtes für Öffentliche Sicherheit der Autonomen Region Tibet, fanden alle drei Aktionen im Landkreis Mangkam in der osttibetischen Präfektur Qamdo statt.
An dem ersten der drei Fälle waren fünf Mönche des Wese-Klosters beteiligt, die angeblich geplant hatten, am 3. April wichtige Einrichtungen des Kreises zu bombardieren. Die Namen von zwei der Mönche werden mit Chogyal und Tenphel angegeben.
Tenphel und drei weitere Mönche werden verdächtigt, am 5. April um 11.25 Uhr einen Transformator in der Gemeinde Gartog gesprengt zu haben. Der dabei verwendete Sprengstoff sowie der Zünder seien von Chogyal zur Verfügung gestellt worden. Lokale Polizei hat die fünf Mönche am 13. Mai verhaftet.
Der Mönch Tashi Tsering und drei weitere Mönche werden verdächtigt, am 7. April einen Anschlag auf eine Tankstelle und eine Polizeiwache in Gartog um 21.00 Uhr vorbereitet zu haben, der allerdings fehl schlug. Am frühen Morgen des nächsten Tages zündete Tashi Tsering die Bombe, als er an einer Station der bewaffneten Polizei vorbeiging. Tashi wurde am 12. Mai verhaftet. Nach den anderen drei Mönchen wird noch gefahndet.
Der dritte Fall ereignete sich am 15. April. Die Mönche Tengpa Gyatso und Gyapa Dondrup werden verdächtigt, vier Mönche zu einem Bombenanschlag auf das Haus eines lokalen Anwohners angestiftet zu haben. Am 12. Mai konnte die Polizei Mönche festnehmen, die beschuldigt werden, an dem Anschlag beteiligt gewesen zu sein.
Nach Angaben der lokalen Polizei haben alle Beschuldigten ihre Verbrechen gestanden und eingeräumt lange Zeit ausländische Radiosendungen gehört und der separatistischen Propaganda des Dalai Lamas gefolgt zu sein. Außerdem seien sie durch die Unruhen vom 14. März inspiriert worden.
"Buddhisten sollten an Gnade glauben. Echte Buddhisten sollten die buddhistischen Schriften auswendig lernen, ihr Land und ihre Religion lieben, sich an das Gesetz halten und den Menschen Glück bringen. Sie sollten sich nicht an grausamen Morden und Sabotage beteiligen", sagt Dainzin Chilai, stellvertretender Vorsitzender der buddhistischen Gesellschaft Chinas und stellvertretender Vorsitzender der Politischen Konsultativkonferenz der Autonomen Region Tibet.
Die Unruhen vom 14. März führten zu dem Tod von 18 unschuldigen Zivilisten und einem Polizeibeamten. Außerdem wurden 382 Zivilisten und 241 Polizeibeamte verletzt, zahlreiche Geschäfte und Wohnungen geplündert und Fahrzeuge in Brand gesetzt.
Quelle: Xinhua
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