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Eine deutsche Gesellschaft spendet für Erdbebenopfer

german.china.org.cn          Datum: 14. 08. 2008

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Mit 85000 Euro im Gepäck reiste Isolde Gomberg, Vorsitzende der Gesellschaft für deutsch-chinesische Freundschaft (GDCF), nach Deyang in der südwestchinesischen Provinz Sichuan, um den Menschen in der Erdbebenregion zu helfen und Wiederaufbauhilfe zu leisten. Dort hatte am 12. Mai ein verheerendes Erdbeben Tausende Häuser einstürzen und Hunderttausende Menschen obdachlos werden lassen. Zahllose Menschen verloren ihr Leben. Seitdem bestimmen Zeltstädte das Bild in der Region.

Für die Mitglieder dieser Gesellschaft war nach der Katastrophe sofort klar, dass hier geholfen werden müsse, heißt es in einer Pressemitteilung der Gesellschaft. Spenden wurden gesammelt, die Mitglieder gingen von Haus zu Haus und sammelten für ihre Hilfsaktion. "Selbst Firmen, die bisher nichts mit unserer Gesellschaft zu tun hatten, zeigten sich solidarisch und spendeten großzügig für die Menschen im fernen China", steht in der Mitteilung weiter. Innerhalb der GDCF habe man sich Gedanken gemacht, wie man angesichts der Not in der Region das Geld sinnvoll einsetzen könnte. Man sei zum Entschluss gekommen, den Wiederaufbau einer Junior-Mittelschule zu unterstützen.

Die Übergabe der Spende sollte im großen Rahmen erfolgen. Dafür hätten die offiziellen Parteivertreter vor Ort gesorgt. Ein dicht gestaffeltes Programm erwartete die Deutschen. Begrüßt worden seien sie unter anderem von dem Leiter des lokalen Presseamtes Dr. Hao Yuenan, Deyangs Bürgermeister Chen und von Yang Zhaohui, verantwortlicher Leiter des Büros für auswärtige Angelegenheiten. Wo immer die beiden auftraten, waren Fernsehteams vor Ort, ebenso die lokale Presse. Dass jemand so viel Geld für die Erdbebenopfer spendet, noch dazu Ausländer, war für die Chinesen schlichtweg unvorstellbar. Die verantwortlichen Behörden vor Ort versicherten, dass das Geld nur für den Wiederaufbau der Schule verwendet werde. Sie wollen die Baufortschritte dokumentieren und die GDCF über den Fortgang des Aufbaus auf dem Laufenden halten.

Quelle: german.china.org.cn

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