Home>China Schriftgröße: klein mittel groß

Babyboom bei Pandas

german.china.org.cn          Datum: 27. 08. 2008

Druckversion | Artikel versenden | Kommentar | Leserbrief | zu Favoriten hinzufügen | Korrektur

Trotz der Traumatisierung durch das Erdbeben wurden in den letzten drei Monaten 19 Pandas in Sichuan in den Forschungs- und Zuchtstationen geboren.

Die jungen Pandas in ihrem Gehege im Beijinger Zoo am 10. Juli 2008. Die acht Pandas waren Teil einer Spezialausstellung w?hrend der Olympischen Sommerspiele.

Die jungen Pandas in ihrem Gehege im Beijinger Zoo am 10. Juli 2008. Die acht Pandas waren Teil einer Spezialausstellung während der Olympischen Sommerspiele.

Seit dem Erdbeben vom 12. Mai wurden in der südwestchinesischen Provinz Sichuan laut Wissenschaftlern 19 Pandababys in Gefangenschaft geboren.

Zhang Zhihe, der Leiter der Pandazuchtkommission Chinas, sagte, dass neun der neugeborenen Pandas aus dem Pandaforschungszentrum im vom Erdbeben erschütterten Wolong und zehn aus der Pandazuchtstation in der Provinzhauptstadt Chengdu stammen. Die Jungen, darunter acht Zwillingspaare, wurden zwischen 6. Juli und Samstag geboren.

"Die Geburten verliefen nicht so einfach", sagte Zhang. "Sie beruhen auf den gemeinsamen Anstrengungen der Mütter, der wissenschaftlichen Forscher und der Mitarbeiter der Erdbebenhilfe.

Rund zehn schwangere Pandas aus Wolong wurden in das Zentrum in Ya’an gebracht, nachdem das starke Erdbeben, das beinahe 70.000 Menschen das Leben kostete, großen Schaden an ihrem Lebensraum angerichtet hatte. Die Forscher betreuten die schwangeren Mütter, die durch das Erdbeben traumatisiert wurden, psychologisch, erklärte Huang Yan, ein Mitarbeiter im Wolong-Zentrum.

Am 6. Juli gebar Panda Guo Guo Zwillinge, und war damit die erste Pandadame, die nach der Katastrophe Junge zur Welt brachte. Sie war auch die erste weltweit, die in diesem Jahr Junge bekam.

Am Samstag gebar der acht Jahre alte Panda "Cheng Ji" in der Zuchtstation in Chengdu um 14:24 Uhr und 15:17 Uhr je ein Junges. Sie sind die jüngsten Mitglieder der Pandafamilie in Sichuan, und wurden nach zwei der Maskottchen der Olympischen Spiele "Ying Ying" und "Ni Ni" getauf. Sie wogen 206 beziehungsweise 202 Gramm.

Pandas sind für ihre sexuelle Inaktivität bekannt und aufgrund des immer kleiner werdenden Lebensraumes, unter den am stärksten vom Aussterben bedrohten Tierarten der Welt.

In China gibt es rund 1590 wild lebende Pandas, die meisten davon in Sichuan und in den nordwestchinesischen Provinzen Shaanxi und Gansu. Im Jahr 2007 wurden in China 239 Pandas in Gefangenschaft geboren.

Quelle: german.china.org.cn

Druckversion | Artikel versenden | Kommentar | Leserbrief | zu Favoriten hinzufügen | Korrektur

Kommentar schreiben
Kommentar
Ihr Name
 
Kommentare
Keine Kommentare.
mehr