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| german.china.org.cn Datum: 04. 09. 2008 |
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Die Getreideproduktion in China wird das fünfte Jahr in Folge eine Zunahme verzeichnen. Dies wird, neben anderen Maßnahmen der Regierung, zur Stabilisierung der Getreidepreise beitragen.
China erwartet mit mehr als 510 Millionen Tonnen das fünfte Jahr in Folge eine Zunahme der Getreideproduktion, erklärte das Staatliche Getreideinformationszentrum.
"Wir schätzen, dass die Ernte dieses Jahr 511,5 Millionen Tonnen betragen wird, um 10 Millionen Tonnen mehr als 2007", wurde der Vizedirektor des Zentrums, Yang Weilu, im China Securities Journal von Montag zitiert.
Die Reisernte werde mehr als 185,49 Millionen Tonnen betragen, um 1,01 Millionen Tonnen mehr als im letzten Jahr. Die Weizenernte werde um 2,64 Millionen auf 109,86 Millionen zunehmen, erklärte das Zentrum.
China werde voraussichtlich auch 151,83 Millionen Tonnen Mais, eine Zunahme um 4,17 Millionen Tonnen, und 17,54 Millionen Tonnen Bohnen, eine Zunahme um 3,46 Millionen Tonnen, ernten.
Yang sagte, dass es keine größeren Preisschwankungen bei Getreide in China geben sollte. "Größere Getreidereserven durch die erwartete Produktionssteigerung und die staatliche Preiskontrolle, werden stabile Getreidepreise sicherstellen", erklärte er.
China hat seit letztem Jahr Vorkehrungen und Maßnahmen ergriffen, um die Getreidepreise zu stabilisieren und die landwirtschaftliche Produktion zu fördern, darunter eine Beschränkung der Getreideexporte, eine Anhebung der Subventionen für Bauern und die Bekämpfung der Preisanstiege bei Düngemitteln.
Statistiken des Landwirtschaftsministeriums zeigen, dass China bei der Versorgung der eigenen Bevölkerung zum Großteil autark ist.
Fleischimporte
Gleichzeitig haben die chinesischen Behörden die Kontrolle- und Quarantänemaßnahmen für Fleischprodukte, die von einer kanadischen Firma, die in einen tödlichen Hygieneskandal verwickelt war, verstärkt.
Neun Menschen in Kanada sind bis Freitag an Listeriose, verursacht durch verunreinigte Fleischprodukte von Maple Leaf Foods, gestorben, erklärte die kanadische Gesundheitsbehörde.
Die Fabrik 97B der Firma in Toronto, in der die Verunreinigung passierte, hat nie Produkte an China verkauft, und gleichzeitig hat Kanada auch aus anderen Einrichtungen des Unternehmens Exporte nach China gestoppt, erklärte die Allgemeine Qualitätsüberwachungs-, Kontroll- und Quarantänebehörde.
"Wir werden die Situation genau beobachten und rechtzeitig Maßnahmen ergreifen, um zur Sicherheit der chinesischen Konsumenten verdorbene Produkte nicht ins Land zu lassen", heißt es von Seiten der Behörde.
Das kanadische Unternehmen hat seine Fabrik in Toronto geschlossen und mehr als 270 Produkte zurückgerufen, nachdem ein Kunde am 20. August nach dem Verzehr von verdorbenem gekochtem Fleisch gestorben war. Die Behörde für Öffentliche Gesundheit in Kanada erklärte, dass es bis Freitag mehr als 29 bestätigte Fälle und 35 Fälle, die gerade untersucht werden, gegeben habe.
Listeriose kann grippeähnliche Symptome wie steifen Nacken, Kopfschmerzen, Übelkeit und Fieber auslösen. Schwangere, ältere Menschen und Menschen mit geschwächtem Immunsystem sind am stärksten gefährdet.
Quelle: Xinhua
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