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Massive wirtschaftliche Schäden durch Erdbeben in Wenchuan

german.china.org.cn          Datum: 05. 09. 2008

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Der stellvertretende Direktor des chinesischen Expertenkomitees für das Erdbeben in Wenchuan, Shi Peijun, hat am Donnerstag gesagt, durch das Erdbeben vom 12. Mai 2008 seien in den Provinzen Sichuan, Gansu und Shaanxi direkte wirtschaftliche Schäden in einer Höhe von über 845 Milliarden Yuan (85,6 Millionen Euro) entstanden. 91 Prozent davon entfielen auf die Provinz Sichuan. Die Schäden bei Privatwohnungen würden mehr als 27 Prozent ausmachen. Die Schäden an öffentlichen Gebäuden wie Schulen und Krankenhäusern beliefen sich auf mehr als 20 Prozent. Das Erdbebengebiet von insgesamt über 130.000 Quadratkilometern erstreckt sich über 51 Kreise in den Provinzen Sichuan, Gansu und Shaanxi.

Es bestehe allerdings nur eine sehr geringe Wahrscheinlichkeit, dass im Erdbebengebiet von Wenchuan in der Provinz Sichuan ein Nachheben mit einer Stärke von über 6,5 auf der Richterskala auftrete, sagte Ma Zongjin, Vorsitzender der chinesischen Expertenkommission für Erdbeben in Wenchuan. In den vergangenen 100 Jahren habe es nach den zehn heftigsten Erdbeben auf dem chinesischen Festland mit einer Stärke von über 7,8 fast kein Nachbeben mit einer Stärke von über 7,0 gegeben. Ma Zongjin betonte allerdings, dass in Wenchuan weiterhin kleinere Nachbeben vorkommen können. Aus diesem Grund sollten die zuständigen Behörden weiter die Lage in Wenchuan genau beobachten.

Quelle: CRI

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