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| german.china.org.cn Datum: 08. 11. 2007 |
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Der größte Buddha der Welt in der südwestchinesischen Provinz Sichuan bekommt zur Reparatur von Beschädigungen, die durch Verwitterung und sauren Regen verursacht wurden, eine Gesichtsverjüngung.
Die 71 m hohe Statue, die am Rande der Stadt Leshan steht, hat eine geschwärzte Nase, außerdem bedecken Moos und dunkle Schatten Gesicht und Körper, erklärt Peng Xueyi, Leiter des Instituts für das Management von Kulturrelikten in Leshan.
"Unsere anfänglichen Forschungen zeigen Phänomene, die aus Effekten von sich vermehrenden Mikroben, genährt durch Feuchtigkeit, Verwitterung und saurem Regen, resultieren", so Peng.
Er erklärt, eine Gruppe von Wissenschaftlern habe Forschungen nach den genauen Ursachen begonnen und treffe Vorkehrungen, eine weitere "Gesichtsbehandlung" an dem gigantischen Buddha vorzunehmen.
"Wir werden die Abnutzung der letzten Jahre nachbessern und gleichzeitig die 'historische Ungeschliffenheit' der Statue bewahren", ergänzt er.


Die Buddha-Statue, die in ein Kliff im Berg Leshan eingemeißelt ist und drei zusammenlaufende Flüsse übersieht, wurde beginnend mit dem Jahr 713 über einen Zeitraum von 90 Jahren in der Tang-Dynastie errichtet.
Die auf die UN-Liste für Weltkulturerben aufgenommene Statue hat mehrere Reparaturen und Überprüfungen erlebt. Im Jahr 2001 wurde ein 250 Mio. Dollar-Projekt zur Reinigung der Oberfläche, zur Zementierung der Gesteinstruktur sowie zur Reparatur von Rissen und zum Einbau von Abflussrohren unternommen.
Quelle: Xinhua
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