Der Sommerpalast und “Die Szene der Feldbestellung und des Webens”
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Der Sommerpalast und “Die Szene der Feldbestellung und des Webens”

Der Sommerpalast im Westen der Stadt Beijing weist eine besondere Sehenswürdigkeit im Westen des Kunming-Sees auf: Die 'Szene der Feldbestellung und des Webens'. (Fotos von Jia Wenlong)

Mit dem See, den Flüssen, Feldern und Maulbäumen schafften es die Gärtner der Qing-Dynastie, eine Landschaft wie in Südchina nachzubilden. Kaiser Qianlong (1711-1799), der den Sommerpalast errichten ließ, benannte deswegen diesen Teil nach dem Bild des berühmten Malers Lou Chou aus der südlichen Song-Dynastie.

Jedoch wurde die Szenerie von englisch-französischen Interventionstruppen im Jahre 1860 verwüstet. Nur ein Gedenkstein mit den Inschriften des Qianlong-Kaisers blieb erhalten.

Im Jahre 1886 ließ Kaiser Guangxun seine Marinesoldaten in diesem Gebiet trainieren.

Im Lauf der Geschichte hat dieses Gebiet seine Bedeutung verloren. Bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts gab es hier noch zwei Fabriken.

2002 hat die Stadt Beijing etwa 100 Millionen Yuan (etwa 10 Millionen Euro) investiert, um die Landschaft der 'Szene der Feldbestellung und des Webens' dem alten Muster getreu wieder zu herstellen. Die Schule der Marinesoldaten von Kaiser Guangxu wurde auch dabei aufgebaut.

Heute verwandelt sich das 220.000 Quadratmeter große Gebiet wieder in ein schönes Bild.

Jetzt gilt die 'Szene der Feldbestellung und des Webens' wieder als eine der beliebtesten Sehenswürdigkeit im Sommerpalast, welcher wegen ihrer historischen Bedeutung in die Weltkulturerbe-Liste aufgenommen wurde.