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| german.china.org.cn Datum: 03. 09. 2010 |
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von Till Wöhler, Beijing
Hier präsentiert sich der Strand Zhujiajians von seiner Schokoladenseite: feiner Sand, blauer Himmel, wenige weiße Wölkchen, eine leichte Brise im Gesicht: 'Herz, was willst Du mehr?' (Till Wöhler/ China.org.cn)
Falls Sie in China einen Badeurlaub einlegen wollen, und es mal etwas anderes als Sanya, Dalian oder Beidaihe sein soll, hat die chinesische Provinz Zhejiang einiges zu bieten. Nicht einmal zwei Flugstunden von Beijing entfernt, lädt die Inselwelt der Region Putuo im Jangtsedelta alle Sonnenanbeter ein. Von Shanghai, Ningbo oder Hangzhou erreicht man Putuo leicht. Am 26. August hatten wir Gelegenheit, die Region für unsere Leser unter die Lupe zu nehmen. Von Hangzhou, der berühmten Hauptstadt Zhejiangs, brach unser Team aus elf chinesischen und acht ausländischen Mitarbeitern der China International Publishing Group (CIPG) früh morgens per Reisebus zum Archipel Zhoushan auf.
Über die neue 36 Kilometer lange Hangzhou Bay Bridge erreicht man rasch die Hafenstadt Ningbo, die durch das Bauwerk nun deutlich besser an die anderen Städte im Jangtsedelta angebunden ist. Von Shanghai nach Ningbo spart man nun etwa 120 Kilometer Fahrtweg. Nach dem Überqueren der noch im Morgennebel liegenden Brücke erregt auf dem Festland die durchweg grüne und hügelige Landschaft die Aufmerksamkeit. Allerdings wirkt sie durch unzählige, große Steinbrüche mitunter recht verstümmelt. Schließlich gibt die Mautstation mit der Aufschrift "Ningbo" Gewissheit, die Hafenstadt erreicht zu haben.
'Auf zu neuen Ufern' war das sprichwörtliche Motto unserer Weiterreise zum Archipel Zhoushan, die uns vom Ningboer Stadtteil Beilun bei weitgehend blauem Himmel über die Seebrücke zunächst zur Insel Jintang führte. (Till Wöhler/ China.org.cn)
Vom Stadtteil Beilun geht es‚ auf zu neuen Ufern in die Inselwelt von Zhoushan. Dieses sprichwörtliche Motto erfährt man (meist bei blauem Himmel) auf der offiziell rund 48 Kilometer langen Seebrücke Zhoushan. Eigentlich sind es fünf Brücken, die die Inseln verbinden und in der Summe 25 Kilometer lang sind. Zunächst führt der Weg vorbei an einer gigantischen petrochemischen Anlage mit einem Meer aus Abgasschloten und einem Öllager, das bis zum Horizont zu reichen scheint. Wir lassen Ningbo damit endgültig hinter uns, und es geht über die Brücke Nummer Eins zur Insel Jintang.
Quelle: german.china.org.cn
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