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Die Region Putuo in Zhejiang – mehr Meer geht nicht

german.china.org.cn          Datum: 03. 09. 2010

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Diese wie eine Miniaturausgabe der Golden Gate Bridge in San Francisco wirkende Bauwerk, das erst seit Ende 2009 die Insel Jintang mit der Insel Cezi verbindet, heißt Xihoumen-Brücke. Mit einer Spannweite von 1650 Metern ist sie die größte seiner Art.

(Till Wöhler/ China.org.cn)

Nach kurzer, kurvenreicher Fahrt durch die von Hügeln, Steinbrüchen und einem Neubaudorf hinter einer Staumauer geprägten Insel dürfte so mancher nicht schlecht staunen, plötzlich eine Miniaturausgabe der Golden Gate Bridge von San Francisco zu erblicken. Nach chinesischer Auffassung handelt es sich bei dem Xihoumen genannten Bauwerk mit einer Spannweite von 1650 Metern, das erst Ende 2009 eröffnet wurde, um das größte seiner Art, wie man im eigens dafür errichteten Brückenmuseum erfahren kann. Ziel dieser Brücke zur Nachbarinsel Cezi ist es vor allem, die Häfen von Zhoushan und Ningbo zu vernetzen – und "die Meeresressourcen des Archipels weiter auszubeuten", wie es in der offiziellen Erklärung heißt. Die Brücke von Cezi nach Zhoushan gibt es ja schon länger.

Man passiert diese, um nach weiteren 30 Kilometern Busfahrt über die Hauptinsel des Archipels auf die Insel Zhujiajian zu gelangen. Unterwegs erhascht man bei gutem Wetter eher durch Zufall ("Da!") einen Blick auf die Statue der Bodhisattva Guanyin auf der naheliegenden Insel Putuoshan, wo sich eines der fünf wichtigen buddhistischen Heiligtümer Chinas befindet. Doch unser Ziel war an jenem Tag der Strand von Zhujiajian. Zunächst der Black Pebble Beach. Gleich hinter dem Busparkplatz liegt ein großes hölzernes Schiff, allerdings an Land. Das bunte Gefährt mit dem Namen "Grüne Augenbraue", das ein Fischerboot sein soll, hat – auf unser Nachfragen hin – nie das Gelbe Meer gesehen. Gleich dahinter ist ein Teich mit Spielgeräten, wo Gameshows für das chinesische Fernsehen gedreht werden. Noch wenige Meter, dann präsentiert sich der Strand mit seinen großen schwarzen Kieseln. Die Steine, die uns recht locker aufgeschüttet erscheinen, sollen über Jahrtausende angespült worden sein, sagt man. Der Steinstrand in der recht malerischen Bucht lädt zwar nicht zum Baden ein, man kann hier jedoch prima entspannte Angelurlaube verleben. Für relativ wenig Geld, wie unser Guide versichert. Es ist August, und das Gästehaus mit Seeblick nebenan scheint noch ein paar Zimmer frei zu haben.

Die Bucht am Black Pebble Beach gibt sich malerisch. Hier können Touristen übrigens auch einen Angelurlaub erleben.

(Till Wöhler/ China.org.cn)

Die Sandstrände von Zhujiajian sind – es gibt ihrer fünf – gerade mal zehn Gehminuten entfernt. Aufgrund ihrer landschaftlichen Schönheit und des feinen Sandes wurden sie von der World Sand Sculpture Association (WSSA) in Kalifornien als Austragungsort des hier seit 2009 jährlich stattfindenden Sandskulpturenfestivals anerkannt. Grund genug für die lokale Tourismusbehörde, einen Themenpark daraus zu machen, in dem der Ort nun als "Home of Sand Sculptures" beschworen wird.

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Quelle: german.china.org.cn

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