Urbanisierung
China will alte Industriegebiete bis 2022 transformieren
China wird weiter Fabriken aus den ohnehin schon überfüllten Städten auslagern und in neuen Industriegebieten ansiedeln. So sollen alte städtische Industriegebiete im Laufe der nächsten Jahre transformiert werden – mit dem Ziel der grundsätzlichen Vollendung des Prozesses bis 2022, sagte die wirtschaftliche Planungsbehörde des Landes am Donnerstag.
Mit diesem Schritt will das Land die Planung der Urbanisierung verbessern, um eine nachhaltigere wirtschaftliche und soziale Entwicklung zu erreichen.
Obwohl die Transformation und der Umzug alter städtischer Gewerbegebiete eine schwierige Aufgabe sei, werde das Vorantreiben dieses Projekts den Druck auf die Megastädte verringern und auf lange Sicht für mehr Wirtschaftswachstum sorgen, erklärte die Nationale Entwicklungs- und Reformkommission (NERK) auf ihrer Webseite.
"Unser Ziel ist es, aus den alten Industriegebieten prosperierende neue Wohnviertel zu machen", heißt es in der Erklärung.
Bisher wurden für 100 alte städtische Industriegebiete Transformationspläne entwickelt. Die NERK hat in den vergangenen drei Jahren bereits Finanzmittel für die Umwandlung von 86 dieser Industriezonen bereitgestellt.











