Lebendige Pfeilgiftfrösche im ausländischen Paket in Beijing abgefangen

19.04.2016
 

Das Beijinger Büro für Ein- und Ausreisekontrolle und Quarantäne hat am 15. April 2016 auf dem Flughafen zehn lebendige Pfeilgiftfrösche in einem Übersee-Paket abgefangen. Um die Röntgen-Kontrolle zu überlisten, wurden die Plastikboxen mit den Tieren von Stoffen und Zeitungen umwickelt. Das Packet wurde deshalb als "Kleidungen und Geschenke" am Zoll deklariert.

Die Frösche wurden zur weiteren Authentifizierung an die Chinesische Akademie der Wissenschaften geschickt und dort als die weltweit giftigste Spezies identifiziert – der Pfeilgiftfrosch, sagte Zhang Jijun, Direktor der Paketverarbeitungsabteilung des Beijinger Büros für Ein- und Ausreisekontrolle und Quarantäne. Ihm zufolge handelt es sich bei den Tieren um drei Arten: Blauer Pfeilgiftfrosch, Goldbaumsteiger und Flammenpfeilfrosch.

Die Pfeilgiftfrösche leben meistens im tropischen Mittel- und Südamerika. Sie haben oft bunte Körper, was ihre hohe Toxizität anzeigt. Experten sagen, dass ein Gramm der giftigen Flüssigkeit des Goldbaumsteigers 15.000 Menschen töten könnte.

Schlagworte: Pfeilgiftfrösche,Paket,Beijing,Flughafen,Toxizität

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