Geld zählen, bis die Finger bluten

In einem Busunternehmen im chinesischen Guangxi arbeiten 52 Frauen in einem besonderen Fachgebiet. Sie beschäftigen sich jeden Tag mit dem Zählen von Kleingeld. Von zehn Cent bis zu einem Yuan, das Papiergeld tanzt in ihren Fingern durch die Luft. Den ganzen Tag müssen sie zehntausend Mal Bewegungen des Geldzählens vollenden. Die Hände werden leicht trocken und schwarz, die Finger können auch schon mal bluten. Die Geldzähler fühlen sich manchmal peinlich berührt, wenn sie beim gemeinsamen Festessen nach den Gerichten greifen.
Die Zeit vergeht schnell, so auch die Zahlungsmethode. In diesem Jahr führen die Busunternehmen mobile Zahlungsdienste ein. Ein Busticket können die Passagier dann mit dem Handy erwerben. Die Arbeit der Geldzähler wird somit stark erleichtert. Aber auf anderer Seite birgt der technische Wandel auch das Risiko der Arbeitslosigkeit.

Die Geldzählerin legt das eingeordnete Kleingeld beiseite.

Die Geldzähler sind schon daran gewöhnt, dass die Finger bluten.

Bei der Arbeit ist die Ruhe sehr wichtig. Handys dürfen nicht mitgebracht werden.

Manchmal müssen sie auch beschädigtes Papiergeld mit gummiertem Stoff restaurieren.

Den ganzen Tag müssen sie zehntausend Mal Bewegungen des Geldzählens vollenden.

Sie zählen das Geld schnell und geschickt. Überall ist das Rascheln der Scheine und das Klimpern der Münzen zu vernehmen.

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