Über 140.000 illegale Waffen und Sprengstoffe in China vernichtet

Die chinesische Polizei hat mehr als 33.000 Fälle gelöst, bei denen Waffen und Sprengstoff involviert waren, seit im Februar landesweit eine Kampagne gegen diese Verbrechen begonnen worden ist. Über 140.000 illegale Waffen und eine große Anzahl von Sprengstoffen, die beschlagnahmt oder der Polizei übergeben wurden, wurden am Donnerstag in 146 Städten vernichtet, darunter Chongqing, Qiqihar, Nanjing, Wuhan, Guangzhou und Kunming.
Während der ersten sieben Monate der zweijährigen Kampagne hat die Polizei 288 Banden überführt, die mit Waffen und Sprengstoff zu tun hatten, 421 Verstecke von Kriminellen auffliegen lassen und eine große Anzahl von Verdächtigen festgenommen. Die Zahl der Verbrechen mit Waffen und Sprengstoff von Januar bis August sank um 30,5 Prozent beziehungsweise 36,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Der Besitz von Schusswaffen durch Privatpersonen ist in China illegal. Das Land hat lange Zeit hohen Druck auf Waffen- und Sprengstoffkriminalität ausgeübt. Ziel der Kampagne ist es, das Bewusstsein der Öffentlichkeit für den illegalen Besitz von Waffen und Sprengstoffen sowie deren Bedrohung für die öffentliche Sicherheit zu schärfen. Laut Sun Lijun, dem stellvertretenden Minister für öffentliche Sicherheit, ist das harte Durchgreifen gegen Waffen- und Sprengstoffverbrechen erfolgreich, aber es bleiben noch immer große Herausforderungen. Sun forderte alle Polizeibehörden dazu auf, Druck auf solche Verbrechen aufrechtzuerhalten.












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