Sich herausputzen und gut aussehen
Die chinesische Reform- und Öffnungspolitik hat die Menschen mutiger gemacht, wenn es um die Wahl der Kleidung geht.

Rote Kleidung war eine Modeerscheinung bei jungen Frauen in den 1980er Jahren (1986).
Das Jahr 2018 kennzeichnet den 40. Jahrestag des Reform- und Öffnungsprozesses. Von 1978 bis 2018 haben wir viele Veränderungen erlebt, und wir haben über Generationen hinweg große Erfolge erzielt.

Die erste Modenschau in China wurde am 19. März 1979 von dem berühmten französischen Modedesigner Pierre Cardin veranstaltet.
Kleidung ist wie die äußere Haut des Menschen, und sie ist auch das intuitivste visuelle Erlebnis.
So spiegelt die Kleidung oft direkt die aktuellen politischen und wirtschaftlichen Bedingungen und die Kultur wider.
Vor der Reform und Öffnung waren Blau, Schwarz, Grau und Grün die „Hauptmelodie“ der chinesischen Kleidung.
Doch am 19. März 1979 veranstaltete der berühmte französische Modedesigner Pierre Cardin eine Modenschau im Nationalen Kulturpalast Beijing, die dem chinesischen Volk die Augen für verschiedene Kleidungsformen öffnete.

Ein Junge der ethnischen Gruppe der Yao aus dem Kreis Tianlin, Provinz Guangxi trägt einen Anzug.
Bald wurden die grünen Uniformen, Tunikaanzüge und Overalls der 1970er Jahre durch Schlaghosen, Bodybuilding-Hosen und Fledermaushemden ersetzt.

Eine junge Frau in einem Minirock in Dalian, Provinz Liaoning.
In den 90er Jahren begannen internationale Bekleidungsmarken in China Fuß zu fassen, und die Menschen wurden mutiger bei der Wahl ihrer Kleidung.
Die beliebten Stile dieses Jahres könnten im kommenden Jahr schon veraltet sein.
Im neuen Jahrhundert ist das Anziehen allmählich zu einer Möglichkeit für die Menschen geworden, sich auszudrücken. Die Ankleidementalität „solange es mir gefällt, ist nichts falsch daran“ wird von mehr Menschen akzeptiert.
In der Vergangenheit hatten viele Ängste, sich anders zu kleiden als andere. Später hatten die Leute Angst, sich wie andere anzuziehen.

Tang-Anzüge sind beim Frühlingsfest häufig zu sehen (2002).
Heutzutage ist die Gesellschaft toleranter, und die Menschen zeigen mehr Individualität.
Kleidung sind die Flügel der Kultur. Die Geschichte der chinesischen Kleidung ist die Geschichte der chinesischen Kultur.
Früher gab es nicht viele Möglichkeiten, sich zu kleiden.
Doch heutzutage blinken alle Arten von Kostümen vor unseren Augen, und sie können online ausgewählt werden, ohne dass der Käufer das Haus verlassen muss.

Junge Männer und Frauen in modischer Kleidungnehmen in Sanlitun, Beijing, Selfies auf (2018).
Der Wandel der Kleidungsstile in den vergangenen 40 Jahren der Reform und Öffnung zeigt anschaulich die Charakteristika der Zeit.
Obwohl es in den verschiedenen Phasen unterschiedliche Moden gibt, gilt das ständige Streben nach Schönheit.
Die Reform und Öffnung öffnete ein Fenster, das es uns ermöglicht, uns in die Welt einzufügen, nicht nur in Bezug auf die Kleidung, sondern auch in dem tief verwurzelten Streben nach Schönheit und Selbstdarstellung.

NE∙Tiger 2014 Haute Couture Show in Beijing (2013).

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