„Doppel-Drachen“: Eisbrecher „Xuelong 2“ und „Xuelong“ auf ihrer Südpolexpedition

Quelle: german.china.org.cn
27.12.2019
 

Das am 21. November aufgenommenen Luftbild zeigt, wie die Polarforschungseisbrecher „Xuelong 2“ (r.) und „Xuelong“, deren Name übersetzt „Schneedrache“ bedeutet, die Gewässer in der Nähe der chinesischen Zhongshan-Station in der Antarktis erreichen. (Foto: Liu Shiping/ Xinhua)


Die „Xuelong 2“, ein Forschungsschiff und Eisbecher für Chinas Südpolexpedition, hat am Dienstag Forschungen im Kosmonautensee durchgeführt und am selben Tag ist die „Xuelong“ zum Amundsen-See aufgebrochen. Damit fängt die 36. chinesische Antarktisexpedition im Südlichen Ozean an.


Die 36. chinesische Antarktisexpedition gilt als erste Kooperation von „Xuelong“ und „Xuelong 2“. Die „Xuelong 2“ hat am 15. Oktober die Hafenstadt Shenzhen verlassen und die „Xuelong“ am 22. Oktober Shanghai. Die beiden Polarforschungsschiffe trafen sich erstmals am 7. November am Hobart-Hafen in Australien. Nachdem sie auf ihrer Reise in die Antarktis durch die Westwindzone gesegelt waren, trafen sie sich in der Packeis-Zone wieder und kamen zusammen im Gewässer in der Nähe der chinesischen Zhongshan-Station an.


Nachdem er seine Arbeiten an der Zhongshan-Station erledigt hatte, segelte „Xuelong 2“ am 3. Dezember mit den Mitgliedern des 36. Expeditionsteams zum Kosmonautensee. Bisher hat die Erkundungsgruppe schon multidisziplinäre Arbeiten zur physikalischen Ozeanographie, maritimen Chemie, Biologie und Geologie durchgeführt.


Nach der Entladungsarbeit an der Zhongshan-Station kehrte die „Xuelong“ am 9. Dezember wieder zum Hobart-Hafen zur materiellen Versorgung und Personalablösung zurück. Am Dienstag brach die „Xuelong“ zur Expedition des Amundsen-Sees auf und hat dabei die Erkundungsgruppe, die für die Errichtung der neuen Station auf der „Inexpressible Island“ zuständig ist, an ihr Ziel geschickt.


“Die Untersuchung über die maritimen Umweltbedingungen im Kosmonautensee, Amundsen-See u.a. wird hinsichtlich des Klimawandels in der Antarktis und der Meeresökologie die Auswirkung der Antarktis auf den globalen Klimawandel vertieft untersuchen, um die Umweltbeobachtungsfähigkeit in der Antarktis zu erhöhen und somit die Erkenntnisse über die Antarktis zu erweitern", erklärte Xia Limin, Leiter der 36. Antarktisexpedition Chinas.

 

Die 36. Antarktisexpedition umfasst neben den zwei Eisbrechern „Xuelong 2“ und „Xuelong“ noch vier Stationen als Schwerpunkte, nämlich Zhongshan, Changcheng, Taishan und die sich noch im Bau befindliche neue Station auf der Inexpressible Island. Die zuständigen Wissenschaftler und Mitarbeiter fahren jetzt mit der „Xuelong“ zur Inexpressible Island. Erforschungsarbeiten an anderen Forschungsstationen sind schon in vollem Gange.

Am Dienstag begann die „Xuelong 2“ ihre Antarktisexpedition im Kosmonautensee. (Foto: Liu Shiping/ Xinhua)

Das von einer Drohne aufgenommene Bild zeigt, wie die Mitglieder der Forschungsgruppe am Heck der „Xuelong 2“ arbeiten.

Der Eisbrecher „Xuelong 2“

Schlagworte: Eisbrecher,Xuelong,Südpolexpedition

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