China auf der Hut vor Überschwemmungen am Jangtse
Die Drei-Schluchten-Talsperre lässt am 6. September Wasser ab.
Die chinesischen Behörden haben rigorose Hochwasserschutzmaßnahmen entlang des Jangtse-Flusses gefordert, da der Wasserstand nach starken Regenfällen weiter ansteigt, teilte das Ministerium für Wasserressourcen am Montag mit.
Der Wasserzufluss zum Drei-Schluchten-Stausee hat sich rasant erhöht und erreichte um 14 Uhr am Montag 54.000 Kubikmeter pro Sekunde. Damit hat sich das erste Hochwasser im Jangtse-Fluss nach dem nationalen Standard in diesem Jahr gebildet.
Das Ministerium teilte mit, es behalte zunächst seine Notfallreaktion auf Stufe IV bei und forderte gleichzeitig weitere Maßnahmen gegen Überschwemmungen am Drei-Schluchten-Stausee und anderen Hauptprojekten entlang des Flusses.
China verfügt über ein vierstufiges Notfallreaktionssystem für den Hochwasserschutz, wobei Stufe I die schwerwiegendste ist.

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