Neue Funde an den Sanxingdui-Ruinen zeugen von Kreativität im alten China

Quelle: german.china.org.cn
11.09.2021
 

Das Foto vom 2. September 2021 zeigt eine goldene Maske, die in der Opfergrube Nr. 3 der Ruinenstätte Sanxingdui in der südwestchinesischen Provinz Sichuan entdeckt worden ist.


Mehr als 500 Relikte wurden in den letzten Monaten an der legendären Ruinenstätte Sanxingdui in der südwestchinesischen Provinz Sichuan entdeckt, die Archäologen mit ihrem historischen Wert sowie der Demonstration von Kreativität und Einfallsreichtum beeindruckt. Zu den Relikten, die in den sechs neuen Opfergruben der Ruinen entdeckt wurden, gehören goldene Masken, Jade- und Elfenbeinartefakte sowie Bronzewaren, die exquisit hergestellt und einzigartig geformt waren, teilte die Verwaltung des Kulturerbes der Provinz Sichuan am Donnerstag mit.


Die neuen Funde bringen die Gesamtzahl der in Sanxingdui entdeckten Gegenstände auf fast 2.000, nachdem im Oktober vergangenen Jahres mit den Ausgrabungen der Opfergruben Nr. 3 bis Nr. 8 begonnen wurde. „Die neuen Entdeckungen zeigen einmal mehr, dass die Vorstellungskraft und Kreativität der alten Chinesen bei weitem übertraf, was die Menschen heute erwartet hatten“, sagte Tang Fei, Leiter des Forschungsinstituts für Kulturrelikte und Archäologie der Provinz Sichuan.


Die Sanxingdui-Ruinen wurden ursprünglich Ende der 1920er Jahre entdeckt und gelten als einer der weltweit größten archäologischen Funde des 20. Jahrhunderts. Die Ruinen in der Stadt Guanghan, etwa 60 Kilometer von der Provinzhauptstadt Chengdu entfernt, gelten mit einer Fläche von 12 Quadratkilometern als Überreste des etwa 4.500 bis 3.000 Jahre alten Shu-Königreichs.

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Schlagworte: Relikte,Ruinenstätte,Sanxingdui,Sichuan,Archäologie

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