Deutscher Getriebehersteller schreibt in China eine Erfolgsgeschichte

Der deutsche Getriebehersteller Flender hat in China eine zweite Heimat. Die chinesische Niederlassung des Anbieters von mechanischen Antriebssystemen in Tianjin hat sich in den vergangenen 28 Jahren von einer kleinen Werkstatt mit einem Dutzend Mitarbeitern zu einer 255.000 Quadratmeter großen Anlage mit über 2.000 Mitarbeitern entwickelt. Das Werk des Unternehmens zeigt die Erfolgsgeschichte von Flender in China.
„Das Werk in Tianjin hat sich zum weltweit größten Getriebeproduktionsstandort von Flender entwickelt“, erklärt Gou Jianhui, Vorstandsvorsitzender und CEO der Flender Ltd., China, bei der Feier zum 125-jährigen Bestehen der Gruppe und wies darauf hin, dass das jahrhundertealte deutsche Unternehmen China als seine „zweite Heimat“ betrachtet.
Flender-CEO Andreas Evertz erklärt, dass das Unternehmen in China von einer kleinen Einheit zu einem wichtigen Teil des globalen Netzwerks des Unternehmens geworden ist.
„Wir verfügen über eigene Entwicklungskapazitäten, Beschaffung, Fertigung und ein starkes Vertriebsteam, um den chinesischen Markt zu bedienen. Wir sind sehr stolz auf unser Team und unser Geschäft in China“, betont Evertz.
Chinas riesiger Markt und eine widerstandsfähige Industriekette waren der Schlüssel zum schnellen Wachstum von Flender. Die Goldwind Technology, einer der ersten Partner von Flender in der chinesischen Windkraftindustrie, arbeitet seit 1989 mit dem Unternehmen zusammen, berichtet Li Fei, Vizepräsident der Goldwind Group.
Laut Gou hat das Unternehmen zahlreiche Zulieferer in China aufgebaut und ist zu einem unverzichtbaren Bestandteil der Branche und der Lieferketten geworden.
Bei der Erkundung des chinesischen Marktes haben die Modernisierung der Industriestrukturen und die Konzentration innovativer Ressourcen den Wandel von einem produzierenden Unternehmen zu einem auf Forschung und Entwicklung ausgerichteten Unternehmen erleichtert.
In China hat Flender 10 Phasen von Kapitalerhöhungs- und Expansionsprojekten mit einer Gesamtinvestition von 3 Milliarden Yuan (423,5 Millionen Dollar) durchgeführt, was zu einem jährlichen Produktionswert von 5 Milliarden Yuan geführt hat.
Das Werk in Tianjin hat sich zum größten und wettbewerbsfähigsten Getriebeproduktionsstandort von Flender außerhalb Deutschlands entwickelt, dient als einziges Forschungs- und Entwicklungszentrum für mechanische Getriebe im asiatisch-pazifischen Raum und spielt eine entscheidende Rolle bei der Belieferung globaler Kunden.
Kontinuierliche Investitionen in China sind für deutsche Unternehmen wie Flender zu einer wichtigen Strategie geworden, um zu wachsen.
Laut einem Bericht des Instituts der deutschen Wirtschaft erreichten die Direktinvestitionen aus Deutschland in China im Jahr 2023 ein Rekordhoch von 11,9 Milliarden Euro.
„Das günstige Geschäftsumfeld und die umfassenden lokalen Dienstleistungen in China haben Flenders Vertrauen in die langfristige Integration in die chinesische Wirtschaft gestärkt“, erklärt Gou.













