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Iranischer Außenminister: Drastische Veränderungen in Syrien überraschen alle

CRI  |  
06.01.2025

Der iranische Außenminister Sejjed Abbas Araghtschi bezeichnete die schnellen Veränderungen in Syrien als eine Überraschung für alle Seiten, einschließlich des ehemaligen Präsidenten Bashar al-Assad, und warnte externe Mächte davor, sich in die inneren Angelegenheiten des Landes einzumischen.

Die Äußerungen folgten auf eine dramatische Wendung der Ereignisse am 8. Dezember letzten Jahres, als syrische Rebellen die Hauptstadt Damaskus einnahmen und Assad zur Flucht nach Russland zwangen.

In einem Interview mit der China Media Group (CMG), das am Freitag ausgestrahlt wurde, kommentierte Araghtschi die jüngsten Umwälzungen und erläuterte die iranische Perspektive für die Zukunft Syriens. Er betonte die Bedeutung der regionalen Zusammenarbeit, um Syrien bei der Wahrung seiner Souveränität und territorialen Integrität zu unterstützen, und bekräftigte gleichzeitig, dass die Zukunft Syriens vom syrischen Volk selbst bestimmt werden müsse.

Araghtschi fuhr fort, die USA und andere westliche Staaten hätten die Kriegshandlungen Israels im Gazastreifen weitgehend ignoriert und sich ihrer rechtlichen und moralischen Verantwortung entzogen. Sein Land sei bereit, jedes Waffenstillstandsabkommen zwischen der Hamas und Israel zu unterstützen, sofern es von den Palästinensern akzeptiert werde.

Araghtschi ging auch auf die Sanktionen ein, die die USA seit über vierzig Jahren gegen den Iran verhängen. Der Iran sei dadurch gezwungen gewesen, seine Entwicklung selbst in die Hand zu nehmen. Die Realität habe bewiesen, dass die unmenschlichen und tyrannischen Sanktionen der USA die Entwicklung des Iran nicht aufhalten könnten, so der iranische Außenminister weiter.


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Quelle: CRI

Schlagworte: Iran,Veränderungen,Syrien