Mehrere Länder verurteilen US-Äußerungen über „Übernahme Gazas“

Mehrere Länder haben die Äußerungen von US-Präsident Donald Trump über eine „Übernahme Gazas“ verurteilt.
Der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz sagte am Freitag, er lehne Trumps Aussagen völlig ab. Ein Umzug der Bevölkerung des Gaza-Streifens nach Ägypten und Jordanien sei inakzeptabel.
Das ägyptische Außenministerium ließ am Freitag in einer Erklärung verlauten, Ägypten habe mit mehreren arabischen Ländern, wie Jordanien, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten, Gespräche geführt. Dabei sei betont worden, dass Ägypten jede Maßnahme zur Vertreibung der Palästinenser ablehne.
Die libanesische Hisbollah verurteilte den Aufruf der USA zur Vertreibung der Palästinenser im Gaza-Streifen in einer Erklärung am gleichen Tag ebenfalls.
Trump hatte am Donnerstag erklärt, der Gaza-Streifen werde nach dem palästinensisch-israelischen Konflikt von Israel an die USA übergeben. Die Palästinenser sollten in andere Gebiete umziehen. Die USA würden Gaza „übernehmen“ und „langzeitig besitzen“.













