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Fernsehdebatte der Kanzlerkandidaten der vier großen Parteien in Deutschland

CRI  |  
17.02.2025

Vier Kanzlerkandidaten, Olaf Scholz (SPD), Friedrich Merz (Union), Alice Weidel (AfD) und Robert Habeck (Grüne), haben am Sonntag (Ortszeit) an einer Fernsehdebatte teilgenommen.

Scholz plädierte für eine Änderung der Schuldenbremse, damit der Staat Maßnahmen zur Ankurbelung der Wirtschaft, für höhere Löhne und eine gerechtere Steuerpolitik ergreifen könne.

In der Debatte räumte Merz ein, dass sich Deutschland derzeit in einer doppelten Krise befinde, die durch externen Druck und schwaches internes Wirtschaftswachstum gekennzeichnet sei. Er betonte, dass nur die Union in der Lage sei, die Krise zu bewältigen, den Druck zu mindern und eine wirtschaftliche Erholung herbeizuführen.

Weidel betonte erneut, dass sie eine strikte Einwanderungspolitik verfolgen werde, um wieder Sicherheit und Stabilität in die deutsche Gesellschaft zu bringen.

Habeck betonte, dass alle Parteien nach der Wahl das große Ganze im Auge behalten und politische Spaltung und gesellschaftliche Zersplitterung vermeiden müssten, damit Deutschland dem immensen Druck aus dem In- und Ausland standhalten könne.

Die Bundestagswahl findet am 23. Februar 2025 statt, bei der der neue Bundeskanzler oder die neue Bundeskanzlerin gewählt wird.


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Quelle: CRI

Schlagworte: Fernsehdebatte,Kanzlerkandidaten,Parteien,Deutschland