Wang Yi ruft zu G20-Zusammenarbeit zu Aufbau einer gerechten Welt auf
Der chinesische Außenminister Wang Yi hat am Freitag die Länder der Gruppe der Zwanzig (G20) aufgerufen, eine gerechte Welt der gemeinsamen Entwicklung aufzubauen.
Wang sagte in seiner Rede am zweiten Tag des G20-Außenministertreffens in Johannesburg, China sei bereit, zusammen mit allen Parteien das Motto der südafrikanischen G20-Präsidentschaft „Solidarität, Gleichheit und Nachhaltigkeit“ umzusetzen, ein neues Kapitel der G20-Zusammenarbeit aufzuschlagen sowie gemeinsam eine gerechte Welt der gemeinsamen Entwicklung aufzubauen.
Der Außenminister präsentierte Chinas Vorschläge für die zukünftigen Ziele der G20-Zusammenarbeit. „Erstens müssen wir das Fundament der G20-Zusammenarbeit durch Solidarität stärken“, erklärte Wang. „Wir sollten nach Gemeinsamkeiten suchen, während wir Unterschiede beiseiteschieben, von Spaltung und Konfrontation Abstand nehmen und uns einer Blockkonfrontation widersetzen.“
Wang zufolge besteht der zweite Vorschlag darin, die G20 auf der Grundlage der Gleichberechtigung zu stärken. Er fordert die G20-Länder auf, umfassende Konsultationen durchzuführen, gemeinsame Beiträge zu leisten und die Vorteile zu teilen, sich gegenseitig als Partner und nicht als Konkurrenten zu behandeln sowie die Entwicklung des jeweils anderen als Chance und nicht als Herausforderung zu sehen.
Drittens solle man durch nachhaltige Entwicklung neue Perspektiven für die G20 eröffnen, so Wang und merkte an, dass die G20-Länder der Entwicklung auf der G20-Agenda weiterhin Priorität einräumen und den Geist des Multilateralismus in konkrete Maßnahmen für nachhaltige Entwicklung umsetzen sollten.
Wang wies ferner darauf hin, dass Afrika ein neues Erwachen erlebe, in dessen Verlauf die G20 mehr Entwicklungsressourcen mobilisieren, die Synergie globaler Entwicklungsmaßnahmen unterstützen, mit Afrika in Bereichen wie Industrialisierung, Infrastruktur und grüne Mineralien zusammenarbeiten und den Weg zur Modernisierung beschleunigen sollten.
Das G20-Außenministertreffen ist am Samtag zu Ende gegangen. Die Konferenz rief alle beteiligten Länder auf, die Zusammenarbeit zu verstärken und den globalen Herausforderungen zu begegnen.












