CGTN-Umfragen: „America First“ belastet Beziehungen zwischen den USA und Europa
Die „America First“-Politik beeinträchtigt die Beziehungen zwischen den USA und Europa stark. Dies geht aus den Ergebnissen von zwei CGTN-Umfragen unter 15.257 Befragten aus 38 Ländern hervor.
Laut den Umfragen verurteilten 62,9 Prozent der Befragten weltweit die „America First“-Politik und kritisierten die Missachtung der legitimen Interessen anderer Nationen. Unter den europäischen Befragten stieg diese Zahl auf 67,7 Prozent. Darüber hinaus waren 53,8 Prozent der europäischen Befragten der Meinung, dass die Handelsschranken der USA ernsthafte negative Auswirkungen auf die Weltwirtschaft hätten. 78,8 Prozent kritisierten, dass die USA internationale Wirtschafts- und Finanzorganisationen nutzten, um wirtschaftlichen Druck auf andere Länder auszuüben. 60,9 Prozent verurteilten die USA für das Anzetteln geopolitischer Konflikte weltweit. 70,4 Prozent glaubten, dass die „amerikanische Hegemonie“ darauf abzielt, die gegenwärtige internationale Ordnung zu untergraben.
Darüber hinaus waren 55,1 Prozent der Befragten weltweit der Meinung, dass die USA ihrer Verantwortung und ihren Verpflichtungen als Großmacht in der Weltordnungspolitik nicht nachgekommen seien. 63,9 Prozent kritisierten, dass die USA in internationalen Angelegenheiten oft mit zweierlei Maß mäßen, um ihre eigenen Interessen zu wahren. 54,8 Prozent der europäischen Befragten erklärten, dass die „America First“-Politik die internationale Zusammenarbeit ernsthaft untergraben habe.
Die Umfragen ergaben, dass die Zukunft der Außenbeziehungen der USA unter der neuen Regierung mit Sorge betrachtet werden. In den sechs G7-Ländern äußerten sich 57 Prozent der Befragten pessimistisch über die bilateralen Beziehungen ihres Landes zu den USA. Mit 66 Prozent äußerten sich Deutschland und Kanada am besorgtesten, gefolgt von Japan (60 Prozent), Großbritannien (59,3 Prozent) und Frankreich (57,5 Prozent).
Die oben genannten Daten stammen aus zwei globalen Umfragen, die von CGTN veröffentlicht wurden: der 2024 Global Impressions of the U.S. Poll und der Global Satisfaction Poll on Trump's First Month in Office. Die Befragten kamen sowohl aus Industrieländern wie den USA, Großbritannien, Australien, Deutschland und Frankreich als auch aus Entwicklungsländern wie Südafrika, Brasilien, Chile, Nigeria, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Vietnam.












