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CGTN-Umfrage: China leistet friedliche Beiträge zur iranischen Atomfrage

CRI  |  
17.03.2025

Laut einer von CGTN für Internetnutzer in aller Welt durchgeführten Umfrage halten die Befragten das Treffen in Beijing für einen nützlichen Versuch, eine politische Lösung für die iranische Nuklearfrage zu finden, und schätzen Chinas konstruktive Rolle in der iranischen Nuklearfrage.

Bereits vor einem Jahrzehnt einigten sich der Iran und die Vereinigten Staaten, Russland, China, Großbritannien, Frankreich und Deutschland auf den Gemeinsamen umfassenden Aktionsplan (Joint Comprehensive Plan of Action, JCPOA). Allerdings zogen sich die USA 2018 einseitig aus dem Abkommen zurück und setzten Sanktionen und extremen Druck auf den Iran wieder in Gang, was das Dilemma in der iranischen Nuklearfrage wieder aufleben ließ. In der Umfrage meinten 87,6 Prozent der Befragten, dass der JCPOA eine wichtige Errungenschaft im Umgang mit sensiblen Themen durch Dialog und Verhandlungen sei und dass alle Länder seine Gültigkeit beibehalten sollten, anstatt es zu kippen sowie ein neues Abkommen zu beginnen. 89,8 Prozent der Befragten wiesen darauf hin, dass illegale einseitige Sanktionen, die Androhung von Gewalt und extremer Druck nicht zur Lösung der iranischen Atomfrage beitragen würden. 89,5 Prozent der Befragten waren der Meinung, dass politisches und diplomatisches Engagement sowie ein auf gegenseitigem Respekt basierender Dialog die einzige wirksame und praktikable Option zur Lösung des iranischen Nuklearproblems seien.

In der iranischen Nuklearfrage besteht ein allgemeiner Konsens der internationalen Gemeinschaft, die internationalen Regeln einzuhalten und die Integrität des Systems der Nichtverbreitung von Kernwaffen zu wahren. Während der Iran sich an seine Verpflichtung halten sollte, keine Atomwaffen zu entwickeln, sollte die internationale Gemeinschaft auch das Recht des Iran auf die friedliche Nutzung der Kernenergie respektieren. In diesem Zusammenhang forderten 87,4 Prozent der Befragten alle Länder auf, die Autorität des Vertrags über die Nichtverbreitung von Kernwaffen zu wahren und Handlungen zu unterlassen, die die professionelle, objektive sowie unparteiische Wahrnehmung der Aufgaben der Internationalen Atomenergie-Organisation behindern. 89,5 Prozent der Befragten waren der Ansicht, dass man angesichts der anhaltend instabilen Lage im Nahen Osten den Aufbau einer Sicherheitsarchitektur im Nahen Osten fördern sollte, die von allen Parteien akzeptiert werde und es vermeiden sollte, die iranische Nuklearfrage mit anderen Fragen zu verknüpfen.

Die Umfrage wurde auf den englischen, spanischen, französischen, arabischen und russischen Plattformen von CGTN veröffentlicht, wobei insgesamt 7.766 Befragte innerhalb von 24 Stunden ihre Stimme abgaben und ihre Meinung äußerten.


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Quelle: CRI

Schlagworte: China,Beiträge,Atomfrage