Automarkt in China
Volkswagen und FAW wollen ab 2026 elf neue Modelle auf den Markt bringen
Arbeiter in der Montagewerkstatt der FAW-Volkswagen Qingdao. (Foto vom 9. April 2024, Xinhua)
Der Volkswagen-Konzern und Chinas First Automobile Works (FAW) haben eine strategische Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Damit wollen die beiden Autohäuser ab 2026 elf neue Modelle in China auf den Markt bringen, darunter zehn Elektrofahrzeuge, teilte der deutsche Automobilhersteller am Montag mit.
Laut einer Pressemitteilung von Volkswagen handelt es sich bei den neuen Modellen um sechs batterieelektrische Fahrzeuge (BEVs), zwei Plug-in-Hybride und zwei Elektrofahrzeuge mit verlängerter Reichweite. Der Schritt ist Teil der Strategie „In China, für China“, mit der das Unternehmen seine Position auf dem größten Automarkt der Welt stärken will. Das Unternehmen plant, zwischen 2025 und 2027 rund 40 neue Modelle in China auf den Markt zu bringen, von denen mehr als die Hälfte elektrifiziert sein sollen.
Ralf Brandstätter, Mitglied des Vorstands der Volkswagen AG für China, betonte, dass die Partnerschaft mit FAW eine „starke Säule“ der China-Strategie bleibe und dass das Unternehmen die lokalen Forschungs- und Entwicklungskapazitäten nutzen werde, um seine Produkte mit intelligenter, vernetzter Fahrzeugtechnologie zu verbessern.
Chen Bin, stellvertretender Generaldirektor der FAW Group und Generaldirektor von FAW-Volkswagen, sagte, die Vereinbarung sei ein „bedeutender Meilenstein“ im Streben von FAW-Volkswagen nach einer qualitativ hochwertigen Entwicklung. „Die globale Automobilindustrie steht sowohl vor Chancen als auch vor Herausforderungen. FAW und der Volkswagen Konzern werden ihre mehr als 30-jährige Partnerschaft weiter nutzen, um strategische Synergien und Innovationen voranzutreiben“, sagte er.













