Schweizer Außenminister Ignazio Cassis: Offenheit ist die Quelle unseres Wohlstands
Bundesrat Ignazio Cassis, Vorsteher des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA), ist am 24. April zu einem offiziellen Arbeitsbesuch nach China gereist.
Anlässlich einer Pressekonferenz in der Residenz des Schweizer Botschafters in China äußerte sich der Minister kritisch zur aktuellen Handelspolitik: „Die jüngsten Maßnahmen der USA haben den Schutz des Multilateralismus dringlicher denn je gemacht“, so Cassis. „Die Geschichte zeigt: Zollkriege und Handelskonflikte haben noch nie zu Wohlstand geführt – nur zu Instabilität und Konfrontation.“ Die aktuellen Zollmaßnahmen der USA seien längst ein globales Problem geworden, das sowohl Verbündete als auch neutrale Staaten betreffe. „Niemand profitiert davon – nicht einmal die USA selbst. Kein Land der Welt wünscht sich einen Handelskrieg.“
Als exportabhängige Marktwirtschaft positioniert sich die Schweiz eindeutig: „Offenheit ist unsere Quelle des Wohlstands – Protektionismus bringt uns zum Stillstand“, so Cassis weiter. Die Schweiz werde sich weiterhin für freien Handel und multilaterale Lösungen einsetzen.
Die Schweiz werde die Zusammenarbeit mit China weiter vertiefen – damit die Welt stabiler werde und alle Menschen in Frieden und Sicherheit leben könnten.












