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Ausländische Investitionen in China: Vertrauen bleibt hoch, Attraktivität steigt weiter

CRI  |  
27.04.2025

Das chinesische Handelsministerium veröffentlichte kürzlich die Daten zu den ausländischen Direktinvestitionen im ersten Quartal 2025: In ganz China wurden 12.603 neue Unternehmen mit ausländischem Kapital gegründet, was einem Anstieg von 4,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Obwohl das tatsächlich genutzte ausländische Kapital um 10,8 Prozent zurückging, hat sich der Rückgang im Vergleich zu den ersten zwei Monaten deutlich abgeschwächt – im März wurde sogar ein Zuwachs von 13,2 Prozent verzeichnet.

Vor dem Hintergrund wachsender globaler Unsicherheiten und protektionistischer Tendenzen ist die anhaltende Expansion ausländischer Investitionen in China bemerkenswert. Experten betonen, dass dieses Vertrauen Ausdruck für das stabile Geschäftsumfeld und das enorme Potenzial des chinesischen Marktes sei.

Die Investitionsstruktur zeigt einen klaren Trend hin zu mehr Qualität: Besonders gefragt sind Hightech- und forschungsintensive Branchen wie Biopharma, Luft- und Raumfahrt sowie E-Commerce-Dienstleistungen. Diese verzeichneten Zuwächse von bis zu 100,5 Prozent. Projekte wie das dritte BMW-Werk in Shenyang, die neue Tesla-Energiespeicherfabrik und die Chip-Produktion von STMicroelectronics zeigen die zunehmende Ausrichtung auf moderne Industrien.

Auch die Herkunftsländer der Investoren werden vielfältiger: Die Investitionen aus der ASEAN-Region stiegen um 56,2 Prozent, aus der EU um 11,7 Prozent. Besonders stark wuchsen die Investitionen aus der Schweiz und dem Vereinigten Königreich – teils über 60 Prozent. Damit erweitert China stetig seinen internationalen Investorenkreis.

Zudem ist ein klarer Trend zum „Tiefwurzeln“ ausländischer Unternehmen in China erkennbar. Immer mehr Firmen bauen Forschungszentren, integrieren lokale Lieferketten oder erhöhen ihre Kapitalbeteiligung an Joint Ventures. Unternehmen wie Haleon, Sanofi, AstraZeneca oder Valeo haben ihre Investitionspläne in China deutlich ausgeweitet – ein Zeichen für Chinas Bedeutung als globales Wachstumszentrum.

Ein deutscher Industrievertreter in China erklärte: „China bietet nicht nur Marktgröße, sondern auch Innovationskraft und politische Verlässlichkeit – ein idealer Standort für langfristiges Engagement.“

Mit der fortlaufenden Öffnung und Optimierung des Geschäftsumfelds bietet China ausländischen Unternehmen immer größere Entwicklungschancen. Die aktuellen Zahlen zum ersten Quartal belegen einmal mehr: China bleibt ein verlässlicher, sicherer und chancenreicher Investitionsstandort.

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Quelle: CRI

Schlagworte: Ausländische Investitionen,China,ASEAN