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KI wird zu neuem landwirtschaftlichem Instrument in China

CRI  |  
29.04.2025

In einem digitalen Überwachungsraum der Dongli Smart Farm in der nordostchinesischen Provinz Jilin berührt Han Xingwang im Spätfrühling einen Bildschirm. 20 Tonnen Reissamen stehen in der Keimkabine bereit. Früher benötigte es die Zusammenarbeit von Dutzenden von Menschen. Heute kann es allein von einem einzigen Techniker gesteuert werden.

In den Augen von Han Xingwang, einem modernen Landwirt mit Reisfeldern von einer Fläche von 463 Hektar, hat sich die Landwirtschaft zu einem Datenspiel entwickelt. Er sagt: „Schwarzer Reis ist im Ausland sehr beliebt und die Bestellungen sind in diesem Jahr 30 Prozent höher als in den Vorjahren.” Han, der sich mit dem Internet der Dinge auskennt, zeigt sein intelligentes Endgerät. Das grüne Gitter auf der Satellitenkarte aktualisiert die Bodenfeuchtigkeit in Echtzeit. Hinter ihm fährt eine mit Beidou-Navigation ausgestattete Sämaschine präzise auf einer digitalen Bahn mit einem Fehler von nicht mehr als zwei Zentimetern.

50 Kilometer entfernt, auf der Jiufeng Family Farm im Kreis Yongji, arbeitet Xiao Jianbo mit KI-Algorithmen. In dem Labor, das er zusammen mit der Universität für Wissenschaft und Technik der Landwirtschaft Jilin aufgebaut hat, ersetzt KI die traditionelle manuelle Saatgutauswahl.

Xiao erklärt, Landwirtschaftsexperten hätten das Computermodell eingerichtet und die KI filtere auf der Grundlage der vom Modell bereitgestellten Daten hochwertiges Saatgut heraus. Das Rechnen könne eine maximale Rate von 3.000 Rechnungen pro Sekunde erreichen und stelle so sicher, dass jedes Reiskorn von „Longjing 66“, das nach Südkorea, Japan und in südostasiatische Länder geschickt werde, ein qualitativ hochwertiges Produkt sei.

In den vergangenen Jahren hat die Provinz Jilin den Bau von Ackerland mit hohem Standard energisch gefördert und bessere Bedingungen für KI-gesteuerte intelligente Maschinen geschaffen, damit sie ihre Stärken zeigen können. In der Laoyeling Agricultural Group werden landwirtschaftliche Materialien und Reissetzlinge mithilfe von Drohnen verteilt. 2024 fügte die Laoyeling Agricultural Group sechs neue Drohnen hinzu, die Aufgaben wie den Transport, die Düngung und die Schädlingsbekämpfung übernehmen.

Zhang Yonggang, stellvertretender Generaldirektor der Gruppe, weist auf die vollautomatische Produktions- und Verarbeitungslinie hin und sagt, die Verpackungsgeschwindigkeit von 4.000 Stück pro Stunde ermögliche es dem Unternehmen, Aufträge koreanischer Kunden zu erfüllen. „KI kann auch bei der Produktionsplanung auf der Grundlage von Wetteränderungen helfen. In der Produktionswerkstatt werden auch Prozesse wie das Schälen, die Verarbeitung und die Verpackung des Reis per KI gesteuert.“

Auch Landmaschinenausstellungen sind in den Fokus der neuen Landwirte gerückt. Han Xingwang besucht jedes Jahr entsprechende Ausstellungen, um einen klügeren und effizienteren Helfer zu finden. Er sagt: „Die Ära, in der man sich dem Ackerbau beugen musste, ist vorbei und jetzt muss man in der Lage sein, die klugen Maschinen zu kontrollieren, wenn man ein gutes Feld bepflanzt.

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Quelle: CRI

Schlagworte: KI,Landwirtschaft,Ackerbau,Internet der Dinge