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Wem schadet das Auftreten der Philippinen im Schatten der Großmacht wirklich?

CRI  |  
30.04.2025

Am Dienstagabend haben Vertreter des chinesischen Außenministeriums den philippinischen Botschafter in China einbestellt und ernsthafte Einwände gegen eine Reihe negativer Aktionen der Philippinen in der jüngsten Zeit in der Taiwan- und Sicherheitsfrage erhoben.

Seit 2023 sind die Philippinen einer der Hauptfaktoren für die Instabilität der geopolitischen Lage im asiatisch-pazifischen Raum. In jüngster Zeit kam es wiederholt zu Provokationen durch die Philippinen. Am 20. April drang eine philippinische Fregatte illegal in die Gewässer um die chinesische Insel Huangyan ein. Am 27. April sind sechs Filipinos illegal auf das Tiexian-Riff gelangt. Gleichzeitig begannen die Philippinen ihr jährliches gemeinsames Militärmanöver mit den USA. Am 29. April wurde während des Besuchs des japanischen Premierministers Ishiba Shigeru das Niveau der bilateralen militärischen Sicherheitskooperation erhöht.

Seit dem Amtsantritt der derzeitigen philippinischen Regierung scheinen die Philippinen immer wieder die Farce zu spielen, ihre Stärke durch ausländische Kräfte zu demonstrieren. Mit Hilfe von Informationen, Diplomatie und der öffentlichen Meinung von Ländern außerhalb der Region versuchen sie immer wieder, ihre unrechtmäßigen Ansprüche auf das Territorium und die Seegrenzen auszuweiten.

Die Marcos-Regierung hofft, mit der Unterstützung der USA, Japans und anderer Mächte außerhalb der Region China abschrecken zu können. Auf diese Weise könnte sie illegale Interessen im Südchinesischen Meer erwerben. Allerdings hat sie die Situation falsch eingeschätzt und Chinas Entschlossenheit und Willen unterschätzt. China plädiert dafür, die Streitigkeiten durch Verhandlungen und Konsultationen beizulegen und gleichzeitig seine territoriale Souveränität und seine maritimen Rechte bzw. Interessen im Südchinesischen Meer unnachgiebig zu verteidigen.

In diesem Jahr wird der 80. Jahrestag des Sieges der antifaschistischen Kriege gefeiert. Während des Zweiten Weltkrieges haben die Philippinen aufgrund geopolitischer Konkurrenz enorm gelitten. Heute ist die amtierende philippinische Regierung bereit, als „geopolitischer Handlanger“ für Länder außerhalb der Region zu fungieren. Dies verrät nicht nur die nationalen Interessen der Philippinen und schadet dem gegenseitigen Vertrauen und der Zusammenarbeit zwischen den Philippinen und den Ländern der Region, sondern schadet auch dem Wohlergehen der philippinischen Bevölkerung.


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Quelle: CRI

Schlagworte: Philippinen,Großmacht,Schatten