Macron und Merz versprechen Vertiefung von bilateraler Verteidigungskooperation
Der französische Präsident Emmanuel Macron und der neue deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz haben bei einem Treffen am Mittwoch versprochen, die Zusammenarbeit in der Verteidigung und anderen Schlüsselbereichen zu verstärken.
Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz nach dem Treffen sagte Macron, Frankreich und Deutschland würden die Investitionen im Verteidigungssektor weiter erhöhen, gemeinsame Waffenentwicklungsprojekte beschleunigen und regelmäßige Konsultationen abhalten, um gemeinsame strategische Herausforderungen anzugehen.
Merz erklärte, beide Länder setzten sich dafür ein, die Sicherheits- und Verteidigungsfähigkeit Europas sowie den „europäischen Pfeiler“ der NATO zu stärken.
Macron wies auch darauf hin, dass beide Länder ihre Bemühungen zur Bekämpfung der US-Zölle koordinieren würden.
Der französische Außenminister Jean-Noël Barrot und sein neu ernannter deutscher Amtskollege, Johann Wadephul, gaben am gleichen Tag ebenfalls eine gemeinsame Erklärung ab, in der sie ihr Engagement für die Stärkung der gemeinsamen Verteidigung sowie den Aufbau einer souveräneren und widerstandsfähigeren EU bekräftigten.
Merz war am Dienstag zum deutschen Bundeskanzler gewählt worden, Frankreich ist sein erster offizieller Auslandsbesuch. Im Anschluss an seine Reise nach Paris am Mittwoch wird er Polen besuchen.












