„Tech für das Gute, Tech für alle“
Chinas Weg zur globalen Markenbildung
Dieses Foto zeigt eine Szene des Hauptforums der Weltmarkenkonferenz 2025 in Moganshan. (10. Mai 2025, Xinhua)
In verschiedenen Sektoren verfolgen chinesische Unternehmen ein gemeinsames Ziel: den Aufbau globaler Marken durch zugängliche Technologie und eigenständige Stärke.
„Technologie sollte ein öffentliches Gut sein, das für jeden Einzelnen zugänglich und für jedes kleine Unternehmen erschwinglich ist“, betonte Wang Jing, General Manager of Public Affairs der Alibaba Group, am Rande der 2025 World Brand Moganshan Conference.
Die Konferenz, die vom 9. bis 11. Mai in der ostchinesischen Provinz Zhejiang stattfindet, steht unter dem Motto „Brands Bring Better Future for the World“ („Marken bringen eine bessere Zukunft für die Welt“) und soll eine chinesische Plattform für globale Zusammenarbeit, gemeinsame Entwicklung und gegenseitigen Nutzen schaffen.
Am 29. April stellte Alibaba „Qwen3“ vor, die neueste Version seiner Open-Source-KI-Modelle. Alle Qwen3-Modelle stehen Entwicklern weltweit frei zur Verfügung, was das Engagement des Unternehmens für integrative Innovation im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) unterstreicht.
„Bis Ende März wurden mehr als 200 Millionen mal Qwen-Modelle auf der kollaborativen KI-Plattform Hugging Face heruntergeladen, was mehr als 20 Prozent aller Modell-Downloads ausmacht“, so Wang. „Hinter diesem Anstieg verbirgt sich der wachsende globale Einfluss der in China entwickelten Technologie in der KI-Landschaft“.
Sogar Roboterhunde sind auf dem Vormarsch, und zwar nicht nur in Bezug auf Schnelligkeit und Beweglichkeit, sondern auch als Verkörperung einer Vision von Technologie, die allen Menschen dienen soll. Bei DEEP Robotics wird die Vision „KI für alle“ durch vierbeinige Maschinen verwirklicht. Im Rahmen seiner „AI+“-Initiative kombiniert das in Hangzhou ansässige Unternehmen Software-Trainingssysteme mit umfangreichen Datensätzen, um autonomes Lernen bei vierbeinigen Robotern zu ermöglichen.
Mit Hilfe proprietärer Algorithmen können diese Roboter nun in komplexen Umgebungen navigieren, sich an unstrukturiertes Gelände anpassen und Rettungsteams unterstützen, indem sie schnell in Katastrophengebiete vordringen und Echtzeitdaten für die Entscheidungsfindung übermitteln.
„KI-gesteuerte Roboter können Menschen dabei helfen, in verschiedenen Szenarien sicherer und effizienter zu arbeiten - von der Inspektion von Kraftwerken bis hin zu Notfalleinsätzen“, erklärte Meng Yuan, Medienmanager bei DEEP Robotics. „Sie sind dafür ausgelegt, sich wiederholende und risikoreiche Aufgaben zu übernehmen, und könnten eines Tages bei alltäglichen Aufgaben im Haushalt helfen.“
Die globale Präsenz des Unternehmens erstreckt sich inzwischen auf Japan, Südkorea, Singapur, den Nahen Osten, Europa und Nordamerika - mit steigender internationaler Nachfrage. „In Singapur setzt ein lokaler Energieversorger unsere Roboterhunde ein, um unterirdische Versorgungstunnel zu inspizieren, wodurch die Arbeitskosten gesenkt und die städtische Effizienz gesteigert werden“, so Meng.
„Ich denke, es ist jetzt an der Zeit, dass die Chinesen anfangen, ihre eigenen Marken wirklich zu schätzen“, sagte Michael Levitt, Nobelpreisträger für Chemie 2013 und stellvertretender Vorsitzender der World Laureates Association. „Ich glaube, dass sich chinesische Marken auf den Rest der Welt ausbreiten werden.“













