Weltgesundheitsversammlung beschließt globales Pandemie-Abkommen
Die Weltgesundheitsversammlung (WHA), das höchste Entscheidungsgremium der Weltgesundheitsorganisation (WHO), hat am Dienstag das globale Pandemieabkommen verabschiedet.
Das „Pandemieabkommen“ sieht die Einrichtung einer Reihe neuer Plattformen und Mechanismen vor. Diese zielen auf eine umfassende Reform der bestehenden Systeme zur Pandemieüberwachung, -prävention und -bekämpfung ab. Ziel ist es, die Forschung zu fördern und eine gerechte Aufteilung von Produkten im Zusammenhang mit Pandemien zu erreichen. Darüber hinaus soll die Produktions- und Verteilungsreihenfolge solcher Produkte angepasst und das Global-Governance-System im Bereich der öffentlichen Gesundheit weiter verbessert werden. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Bewältigung der fairen Herausforderungen in der internationalen Gesundheitsentwicklung.
Am selben Tag hat ein Beamter der chinesischen Behörde für Seuchenkontrolle und -prävention Medienfragen zum Pandemieabkommen der WHO beantwortet.
Hu Guang, der als Direktor der Abteilung für Notfallmaßnahmen bei der chinesischen Behörde für Seuchenkontrolle und -prävention an der Ausarbeitung und den Verhandlungen des Pandemieabkommens beteiligt war, erläuterte die Maßnahmen und Positionen Chinas.
Zur Rolle Chinas bei den Verhandlungen über das Abkommen sagte Hu, China habe sich aktiv an den Verhandlungen über das Pandemie-Abkommen beteiligt. Geleitet von der Vision des chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping, eine globale Gesundheitsgemeinschaft für alle aufzubauen, habe China echten Multilateralismus praktiziert und sich bei den Gesprächen für eine Stärkung der Solidarität und Zusammenarbeit zwischen den Nationen eingesetzt. Das Land habe die WHO dabei unterstützt, eine zentrale Koordinierungsrolle zu übernehmen, um das globale Gesundheitssystem gemeinsam zu verbessern und die weltweiten Kapazitäten für Prävention, Vorsorge und Reaktion zu stärken.












