Politiker Deutschlands und Schwedens kritisieren Israels Militäreinsätze in Gaza
Politiker Deutschlands und Schwedens haben die Militäreinsätze Israels im Gazastreifen kritisiert.
Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz erklärte am Montag, er verstehe „offen gestanden nicht mehr, mit welchem Ziel“ Israel vorgehe. Wenn die Untergrenze überschritten und das humanitäre Völkerrecht verletzt werde, müsse Deutschland seine Stimme äußern.
Merz wird in dieser Woche planmäßig erneut ein Telefongespräch mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu führen und diese Ansicht dabei ausdrücken.
Der schwedische Ministerpräsident Ulf Kristersson sagte am gleichen Tag, Israels Verbot der dringenden Nothilfe im Gazastreifen habe zu einer ständigen Verschlechterung der dortigen humanitären Situation geführt. Das schwedische Außenministerium werde daher Israels Botschafter in Schweden einbestellen. Die EU solle außerdem weiterhin Druck auf Israel ausüben, einschließlich der Sanktionen, so Kristersson weiter.












